R. Stahl und Softing

Erste Remote I/O-Lösung für F-ROM im Ex-Bereich vorgestellt

| Redakteur: Sariana Kunze

Mit dem System IS1+ sowie neuen Funktionen für den FF HSE-Stack stellen R. Stahl und Softing die erste Remote I/O-Lösung für F-ROM im Ex-Bereich vor.
Mit dem System IS1+ sowie neuen Funktionen für den FF HSE-Stack stellen R. Stahl und Softing die erste Remote I/O-Lösung für F-ROM im Ex-Bereich vor. (Softing)

Für die „Foundation for Remote Operations Management (F-ROM)“ der Fieldbus Foundation hat R. Stahl in Zusammenarbeit mit Softing Industrial Automation eine Remote I/O-Lösung für explosionsgefährdete Bereiche zur Serienreife gebracht.

Die Ethernet-basierte Lösungen beruht auf dem System IS1+ von R. Stahl sowie von Softing neu entwickelten Funktionen für den FF HSE-Stack. Diese Kombination hat als erstes FF HSE-Gerät die Zertifizierungstests (ITK, CTK) der FieldComm Group bestanden. F-ROM ermöglicht den Ethernet-basierten Aufbau einer Foundation-Kommunikationsebene zur übergreifenden Anlagensteuerung, die unterschiedliche Basistechnologien integriert. Heterogene Feldgeräte-Signale – ob sie nach dem 4…20 mA-Standard, leitungsgebunden per Hart, über WirelessHart, FF H1, Modbus RTU oder andere Alternativen kommunizieren – werden in eine gemeinsame Struktur eingebunden. So lassen sich dank F-ROM weitverzweigte Anlagen übersichtlicher, einfacher und effektiver planen, installieren und betreiben, ohne Geräte und Technologien auf der Feldebene vereinheitlichen zu müssen.

Dabei soll das Remote I/O-System IS1+ die Kernaufgabe der Anbindung konventioneller I/O-Signale beispielsweise von Messumformern, Temperaturfühlern oder Magnetventilen sowie der Übertragung von HART-Variablen über das schnelle FF HSE-Netzwerk erfüllen. Die Kommunikation soll über störsichere und explosionsgeschützte Lichtwellenleiter bis in die Zone 1 bzw. Division 1 erfolgen. Mit den für F-ROM neu konzipierten „Remote I/O Function Blocks“, die Softing in den FF HSE-Stack integriert hat, ist erstmals eine effektive Übertragung der großen Datenmengen von Remote I/O-Systemen und Wireless-Gateways mittels Foundation Fieldbus möglich. Ebenfalls neu sind die „Association Blocks“ zur Offline-Konfiguration von F-ROM-Geräten. Für die Einbindung in F-ROM-Geräte oder in F-ROM-Hosts bietet Softing sowohl den entsprechenden zertifizierten HSE-Stack als auch umfangreiche Entwicklungsunterstützung an. Einige Hersteller von Host-Systemen, zum Beispiel Smar Industrial Automation aus Brasilien und die Azbil Corporation aus Japan, arbeiten bereits an F-ROM-Lösungen für ihre Produkte. Zudem stellt aufgrund des Anwender-Interesses die Waseda University in Tokio als Foundation-zertifizierte Training Site ein zertifiziertes F-ROM-Remote I/O-System für ihre Studenten bereit.

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