CAN in Automation (CiA) Erstes CAN-FD-Plugfest

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Bei dem ersten CAN-FD-Plugfest wurden die FPGA-Implementierungen von Bosch, Peak und Vector auf Interoperabilität getestet.

Firmen zum Thema

Oszilloskop einer CAN-FD-Übertragung (4-Mbit/s-Datenphase) in einem passiven Stern mit einem zentralen 60-Ohm-Abschlusswiederstand.
Oszilloskop einer CAN-FD-Übertragung (4-Mbit/s-Datenphase) in einem passiven Stern mit einem zentralen 60-Ohm-Abschlusswiederstand.
(CAN in Automation (CiA))

Dabei wurden unterschiedliche Netzwerk-Topologien und Bitraten verwendet. Die FPGAs wurden mit 40 MHz betrieben. Die Arbitrationrate war 500 kbit/s und der Abtastzeitpunkt lag bei 80 Prozent. In der Datenphase betrug die Geschwindigkeit 4 Mbit/s bei einem Abtastzeitpunkt von 60 Prozent. Die Buslast wurde bis auf 100 Prozent erhöht.

Die drei Teilnehmer kommunizierten in einer Linienstruktur mit einer Länge von 9 m und einem passiven Stern mit 2 x 3 m und 1 x 6 m. Der passive Stern wurde im Sternpunkt mit 60 Ohm angeschlossen.

Das nächste Plugfest soll im September stattfinden. Außerdem plant CiA die Installation eines permanenten Interoperabilitätstestsystems.

Ein CiA-Arbeitskreis erarbeitet derzeit basierend auf den Plugfest-Ergebnissen Richtlinien und Empfehlungen für Geräte- und Systementwicklungen. Es wird empfohlen das Verhältnis zwischen Arbitrations- und Datenphasen-Geschwindigkeit auf 1:8 zu begrenzen.

Die CAN-FD-Controller sollten möglichst mit der gleichen Taktfrequenz betrieben werden (80, 40 oder 20 MHz), um Timing-Probleme zu minimieren.

(ID:39739820)