Selbstcoaching

Erwecke den Coach in dir: In vier Schritten zum aktiven Selbstcoaching

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Sich die angestrebte Zukunft bildhaft vorstellen

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig, sich die angestrebte Lösung und das angestrebte Leben regelmäßig bildhaft vorzustellen – also die Zukunft gedanklich vorwegzunehmen. Spitzensportler kennen die Kraft der sogenannten Imagination. Sie wissen, dass sie ein sehr wirksames Instrument ist, um sich einem Ziel Schritt für Schritt zu nähern. Denn unser Gehirn strebt nach einem kohärenten Zustand, bei dem unsere Lebensrealität mit dem Zielbild übereinstimmt. Deshalb befähigt es uns irgendwann, die äußeren

Umstände dem inneren Bild anzugleichen.

Henry Ford wird folgende Aussage zugeschrieben: „Egal, ob du glaubst, du kannst es, oder ob du glaubst, du kannst es nicht, du hast immer recht!“. Sie verweist auf den von der psychologischen Forschung belegten Sachverhalt, dass unsere Erwartung einen großen Einfluss auf das Ergebnis hat – positiv und negativ. Deshalb ist es wichtig, sich beim Selbstcoaching regelmäßig in den gewünschten Zielzustand zu versetzen.

Das fällt vielen Menschen schwer. Sie denken, kaum haben sie ein positives Zielbild entworfen, „Ja, aber

das geht nicht, weil...“. Dann verliert das Zielbild seine Energie. Wie stark unsere Gedanken unser Empfinden und Befinden beeinflussen, das können Sie selbst ausprobieren. Stellen Sie sich bildhaft vor, Sie würden herzhaft in eine Zitrone beißen, und achten Sie darauf, wie Ihr Körper reagiert. Vermutlich verzieht sich Ihr Mund allein durch die Vorstellung des sauren Geschmacks einer Zitrone. Und das nur aufgrund einiger weniger, gedachter Worte. Wie groß muss dann erst die Wirkung sein, wenn wir uns regelmäßig unser künftiges Leben bildhaft vorstellen und Schritte in die gewünschte Richtung gehen?

* Sabine Prohaska, Inhaberin des Trainings- und Beratungsunternehmens Seminar Consult Prohaska, Wien

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