Powerlink

Es gibt keine Alternative zu Industrial-Ethernet

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Und welche Argumente sprechen dann besonders für Powerlink?

Das ist ganz sicher die Leistungsfähigkeit – und deren beliebige Kombinierbarkeit. Powerlink zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die verschiedenen Netzwerkattribute – ob Determinismus, Zykluszeiten, Diagnosefähigkeiten oder Topologiefreiheiten – nicht durch ein „oder“ sondern durch ein klares „und“ verknüpft sind. Powerlink bedient mit diesen Leistungsparametern das breiteste Einsatzspektrum, was besonders in Europa entscheidend ist. Am asiatischen Markt wiederum hat das Thema Offenheit und die daraus resultierenden extrem günstigen Anschaltkosten die Erfolgsspur geebnet.

Weil die Asiaten grundsätzlich billiger anbieten wollen als europäische Hersteller?

Speziell am chinesischen Massenmarkt ist das sicher so, weil man dort auch einfache Maschinen mit moderner Technologie ausstatten will – ein gewisser Imagefaktor, der nicht viel kosten darf. Zugleich wollen chinesische Maschinenbauer aber auch im High-end-Markt Fuß fassen und brauchen deshalb moderne Technologien, die sie die nächsten zehn Jahre begleiten können.

Was sind wiederum für Powerlink die nächsten Entwicklungsschritte?

In den kommenden zwei Jahren liegt unser Schwerpunkt auf dem Technologiezugang. Das bedeutet konkret: sicher zu stellen, dass auch Geräte im Preissegment unter 100 Euro in der Lage sind, ein Ethernet – speziell natürlich Powerlink – aufzunehmen und wirklich durchgängig zu integrieren. Das Ziel heißt: null Zusatzkosten für den Hersteller, keine zusätzliche Hard- und Software für die Produkte. Daran anschließen wird sich das Thema Innovation, denn auch in zehn Jahren soll die Technologieführerschaft klar mit dem Namen Powerlink verbunden sein.

Und welche Perspektive prognostizieren Sie für Industrial-Ethernet-Systeme im Generellen?

Es gibt keine Alternative zu Industrial-Ethernet. Jeder Maschinenhersteller wird diesen Standard in seinen Maschinen einsetzen, egal, ob die Leistungsfähigkeit benötig wird oder nicht. Jede Maschine, die nach 2015 auf den Markt kommt, wird ganz automatisch Industrial-Ethernet haben. Dabei werden weltweit maximal vier bis sechs Systeme übrig bleiben, und jede Technologie wird mit ihren Stärken und Schwächen in bestimmten Branchen eine dominierende oder eben weniger dominierende Rolle spielen. Und mit Ethernet erreichen wir zukünftig noch wesentlich höhere Datenraten als heute, ich denke da an ein Gigabit oder vielleicht sogar noch mehr.

SPS/IPC/Drives: Halle 7, Stand 206

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