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Thermoprozesstechnik „ETAMAT“ erhöht Energieeffizienz in der metallverarbeitenden Industrie

| Redakteur: Carina Schipper

Die Noxmat GmbH drosselt mit „ETAMAT“ Energieverbrauch und Kosten im Bereich der Thermoprozesstechnik. Der für Ende des Jahres angekündigte Brenner sorgt dafür, dass Industrieöfen zur Wärmebehandlung künftig effizienter arbeiten können. Im Vergleich zum klassischen Rekuperatorbrenner benötigt der ETAMAT deutlich weniger Gas. Erste Versuche mit einem Prototypen liefen bereits.

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Erste Versuche mit einem Prototypen liefen bereits, aktuell arbeiten die Entwickler am Feinschliff des Brenners.
Erste Versuche mit einem Prototypen liefen bereits, aktuell arbeiten die Entwickler am Feinschliff des Brenners.
(Bild: Noxmat)

Neben Hochgeschwindigkeitsbrennern, Steuergeräten und Strahlrohren fertigt Noxmat im sächsischen Oederan Rekuperatorbrenner für den Einsatz in Thermoprozessanlagen. Während der klassische Rekuperatorbrenner einen Wirkungsgrad von 70 bis 75 % erzielt, erreicht der ETAMAT-Brenner bis zu 90 %, verspricht das Unternehmen. Bei der Wärmeerzeugung durch das Verbrennen von Gas entstehen Abgase mit zum Teil sehr hohen Temperaturen. Diese werden beim Rekuperatorbrenner zur Vorwärmung der Vebrennungsluft genutzt, erklärt Noxmat. Dadurch verringert sich die Abgastemperatur, womit wiederum der feuerungstechnische Wirkungsgrad steigt. Der Entwicklungsschritt vom klassischen Rekuperatorbrenner zum modernen ETAMAT reduziere den industriellen Energieverbrauch und schone die Kassen der Endkunden, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu den Anwendern gehören unter anderem Härtereien und Zulieferer aus der Automobilindustrie.

Der Hersteller passt die Eigenschaften seiner neuen Brenner-Generation an die Bedürfnisse der Industrieofen-Hersteller an. Die Leistung bewegt sich zwischen 10 und 25 kW, größere Anschlussleistungen sind bereits in Planung. Die ETAMAT-Flamme steht ständig unter Beobachtung. Ein komplexes Hochfahren des Brenners entfällt. Die Maximaltemperatur liegt bei 1.050 °C. Auch bereits bestehende Anlagen erhalten mithilfe eines eigenen Umbausatzes mehr Energieeffizienz im Betrieb. Derzeit arbeiten die Entwickler noch an den letzten Details. Der erste Brenner der neuen Generation wird Ende dieses Jahres vom Band gehen.

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