Elektromobilität Energieführungslösungen für die hochautomatisierte Batterieproduktion
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Viele neue europäische Batteriefabriken, die für die Elektromobilität der Zukunft entscheidend sind, kämpfen gerade zu Beginn mit hohen Ausschussraten. Igus hat das erste anschlussfertige Roboter-Energieführungssystem entwickelt, das vom Fraunhofer IPA ein Trockenreinraum-Zertifikat erhalten hat. Zwei weitere, neuartige Zertifikate bestätigen zudem die Tauglichkeit der Energieketten E6, E-Skin Flat, E-Skin Soft und Easy Chain E14 für den Trockenreinraum im Langzeittest.
Rund 1,65 Millionen E-Fahrzeuge waren zum 1. Januar 2025 laut Deutschlandatlas der Bundesregierung zugelassen. Die Anzahl hat sich damit innerhalb der letzten vier Jahre mehr als verfünffacht. Mit dieser Entwicklung einher geht eine steigende Nachfrage nach Batterien. Um nicht zu abhängig von Importen zu sein, strebt Europa an, bis 2030 eine Produktionskapazität von zwei Terrawattstunden zu erreichen. Doch das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt mit einem Risikobewertungsmodell: Nur zwischen 54 und 75 Prozent der angekündigten Kapazitäten werden voraussichtlich erreicht. Der Grund: Verzögerungen der Bauvorhaben und hoher Produktionsausschuss in den Fabriken.
Hohe Ausschussquoten in der Anlaufphase
Hohe Ausschussquoten belasten vor allem neuen Batteriezellfabriken in ihrer Anlaufphase. Die „Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) geht in den ersten Jahren von Raten von 15 bis 30 Prozent aus. Doch warum haben neue Batteriefabriken so hohe Ausschussraten? Einer der Gründe ist der hohe Automationsgrad. Betreiber müssen zahlreiche Maschinen und Anlagen aufeinander abstimmen, um kurze Zykluszeiten zu ermöglichen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Komponenten einer Batterie sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Temperatur, mechanischem Stress und kleinsten Verunreinigungen sind.
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