Netzpolitik Exklusiv: Gesetzesentwurf zur Digitalisierung der Energiewende

Redakteur: Carina Schipper

In Zukunft fließen Informationen und Energie in zweierlei Richtung. Konsumenten entwickeln sich hin zu einer Mischung aus Abnehmern und Produzenten und beeinflussen das Stromversorgungssystem. Das stellt Mess-, Kommunikationstechnologien und Datenverarbeitungssysteme vor Herausforderungen. Was die digitale Metamorphose unseres Stromnetzes mit sich bringt, steht noch nicht fest. Das BMWi arbeitet an einem Gesetzesentwurf zur Digitalisierung der Energiewende, der unserer Redaktion vorliegt.

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Hinter den Mauern des BMWi in Berlin beraten sich aktuell Experten über den Gesetzesentwurf.
Hinter den Mauern des BMWi in Berlin beraten sich aktuell Experten über den Gesetzesentwurf.
(Bild: Ralf Kothe, CC BY-ND 2.0, flickr.com)

Innerhalb der Energiewende spielen intelligente Messsysteme eine große Rolle. Stromerzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher erhalten dank sogenannter Smart Meter die für sie wichtigen Verbrauchsdaten und Zustandsinformationen. Vor fünf Jahren forderte die Europäische Kommission von den Mitgliedsstaaten 80 % der Verbraucher mit intelligenten Messsystemen auszustatten. Dabei schwingt aber auch die Kosten-Nutzen-Frage mit. Diesen Punkt erklärte die EU zur Sache der einzelnen Länder. Aus Berlin heißt es, ein Rollout „um jeden Preis“ führe nicht zum Ziel. Welche Maßnahmen und Regelungen die Politiker für den digitalen Umbau des Stromnetzes vorsehen, lesen Sie im vollständigen Gesetzesentwurf des Ministeriums.

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Datei: Entwurf.pdf

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