Studie Digitalisierung gegen den Fachkräftemangel in der Industrie

Quelle: Schneider Electric 1 min Lesedauer

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Der Fachkräftemangel ist branchenübergreifend für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Eine Studie zeigt nun, dass viele Industriefirmen bei der Problemlösung auf die Digitalisierung setzen.

Während viele Unternehmen noch mit dem Fachkräftemangel kämpfen, erlebt der industrielle Arbeitsplatz rasante Veränderungen. (Bild:  Schneider Electric)
Während viele Unternehmen noch mit dem Fachkräftemangel kämpfen, erlebt der industrielle Arbeitsplatz rasante Veränderungen.
(Bild: Schneider Electric)

Eine Studie von Schneider Electric und Omdia hat gezeigt, dass Industrieunternehmen davon ausgehen, dass die Digitalisierung Technologiearbeitsplätze schaffen wird. Laut einer Mitteilung gaben das 45 Prozent der Befragten für den Bereich der operativen Technologie an. 70 Prozent gehen davon aus, dass die Digitalisierung dabei hilft, den Mangel an qualifiziertem Personal zu bewältigen. Das Forschungsunternehmen Omdia befragte für die Studie im Auftrag von Schneider Electric 407 Industrieunternehmen jeder Größe in Westeuropa, den USA, China, Indien und Südostasien.

60 Prozent gehen davon aus, dass die Beschäftigung rund um die Installation, Wartung, Überwachung oder Optimierung von operativen Systemen und -Geräten sich in den nächsten drei Jahren verändern wird. 41 Prozent erwarten eine moderate Veränderung, 19 Prozent sogar eine signifikante Veränderung, heißt es weiter. 73 Prozent sind sich sicher, dass die Digitalisierung die Art der Arbeit in den nächsten drei Jahren wesentlich verändern wird. 31 Prozent der Befragten glauben, dass Qualitätskontrollen am stärksten von der Digitalisierung profitieren werden.

Kompetenzlücken schließen

Die Unternehmen stellen sich zudem immer mehr auf Veränderungen bei bestehenden Aufgabenbereichen in ihren Werken ein. 45 Prozent der Befragten glauben, dass vor allem die wachsenden Anforderungen an ökologische Nachhaltigkeitsziele für eine erhebliche Erweiterung der Aufgabenbereiche sorgen wird. Bei sozialen Nachhaltigkeitszielen sind es 47 Prozent.

Die Befragten gehen zudem davon aus, in den nächsten drei Jahren neue Kompetenzen in den Bereichen Robotik, Datenverarbeitung, Visualisierung und Analyse neue Kompetenzen aufbauen zu müssen. Aktuell seien 49 Prozent bei der Programmierung und Integration von Robotiklösungen nicht oder nur unzureichend qualifiziert. Die Studienautoren empfehlen deshalb, mit Partnern zusammenzuarbeiten, um technologische Kompetenzlücken zu schließen.

Der vollständige Bericht ist auf der Website von Schneider Electric erhältlich.

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