Elektrotechnik

Fachmesse Elektrotechnik mit neuen Fokusthemen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Fachmesse Elektrotechnik findet seit 50 Jahren statt.
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Die Fachmesse Elektrotechnik findet seit 50 Jahren statt. (Bild: Westfalenhallen GmbH)

Die Fachmesse Elektrotechnik reagiert auf die Trends Smart Home und Digitalisierung und teilt die Messe in vier relevante Themenbereiche ein: Gebäude-, Industrie-, Energie- und Lichttechnik erhalten jeweils eine eigene Halle.

Vom 13. bis 15. Februar 2019 findet zum 42. Mal die Fachmesse Elektrotechnik in Dortmund statt. Seit 1969 präsentiert sie dem Fachpublikum die neuesten Trends und Technologien. Auch im nächsten Jahr zeigt die Messe passend zu den Trends Smart Home, Digitalisierung und Verschmelzung von Handwerk und Industrie die Themenschwerpunkte Gebäude-, Licht-, Energie- und Industrietechnik.

Vier relevante Themenbereiche in Hallen verteilt

Mit den Fachbereichen Gebäude-, Industrie-, Energie- und Lichttechnik hat die Fachmesse vier relevante Themenbereiche der Branche herausgepickt und jeweils in eigenen Hallen beheimatet. Halle 3B widmet sich der Gebäudetechnik, die Hallen 4 und 5 thematisieren Industrietechnik und Energietechnik, und die Halle 6 zeigt Lichttechnik und Gebäudetechnik. Halle 7 ist darüber hinaus dem Thema Nachwuchs und Karriere vorbehalten. Zielgruppen der Messe sind neben dem Elektrohandwerk vor allem die Fachbesucher aus der Industrie, aber auch Architekten, Planer und kommunale Vertreter.

Mit dem „Touchpoint Digitale Werkbank“ in Halle 4 führt die Elektrotechnik ein neues Format ein, welches sich mit praktischen Lösungen der Digitalen Transformation beschäftigt. Dazu können computerbasierte Gebäudemodelle zur Projektplanung bei Handwerkern zählen, Konzepte für vorausschauende Wartung oder Einsatzmöglicheiten für Augmented Reality. Unternehmen, die entsprechende Lösungen für das Handwerk oder Industrieanwendungen anbieten, können sich noch für das neue Format anmelden.

SEMINARTIPPDas Seminar „Spannungsqualität und Netzrückwirkungen“ vermittelt die Grundlagen, um Störungen im Netz zu erkennen, Messkonzepte durchzuführen und die Messdaten zu analysieren.
Weitere Informationen

Neben dem Angebot für Fachhandwerker, zum Beispiel mit dem „Dortmunder Lichttag“ oder dem „Touch’n‘Try“-Konzept, wird auch das Angebot für Besucher aus der Industrie weiter ausgebaut. Hierzu zählt beispielsweise der „Touchpoint Digitale Werkbank“, aber auch das Fachforum „Industry. Automation. Maintenance“ mit Themen wie Fertigungs- und Prozessautomation oder Predictive Maintenance. Ein Angebot für den Industriesektor ist auch die „Digitale Fabrik Dortmund“, eine offene Plattform für Unternehmen aus dem Produktionsdienstleistungsverbund Dortmund und dem angrenzenden Ruhrgebiet.

Rückblick und Ausblick: Messe startete vor fünfzig Jahren

1969 fand die Elektrotechnik erstmalig statt. Unter dem Namen „Nachmesse für Elektroinstallateure“ trafen sich damals 33 Aussteller mit 1.500 Fachbesuchern im Dortmunder Reinoldisaal. Die Elektrotechnik gilt nach eigenen Angaben als erste Fachmesse dieser Art in Deutschland. 1973 folgte der Umzug in die Westfalenhallen und die Umbenennung zur „Fachschau Elektrotechnik“. Seit 2003 findet die Messe im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Zentrales Element soll dabei die strategische Anpassung an die realen Bedürfnisse der Fachbesucher aus Elektrohandwerk und -industrie sein.

Die Öffnung für zusätzliche, internationale Märkte ist der nächste Schritt für die Fachmesse 2019 und darüber hinaus. Gezielt werden derzeit Aussteller aus den benachbarten Benelux-Staaten angesprochen. Im kommenden Jahr soll es ersmals einen niederländischen Gemeinschaftsstand geben.

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