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Comeback für einen Jobkiller? Fast 50 % aller heutigen Jobs werden weg-roboterisiert!

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die jüngste Studie von A.T, Kearney dürfte vielen (jüngeren) Beschäftigten den Angstschweiß ins Gesicht treiben. Denn ein alter Jobkiller rüstet sich für ein Comeback: der Roboter. Nach der Analyse des Beratungsunternehmens wird in 20 Jahren an rund 50 % der heutigen Arbeitsplätze „Kollege Roboter“ sein Werk verrichten.

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Hilfe, die Roboter kommen!
Hilfe, die Roboter kommen!
(Bild: CC0 Public Domain )

„Die Arbeitslosenzahlen sind zwar so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch Grund, sich zurück zu lehnen, besteht angesichts der rasant fortschreitenden Automatisierung nicht“, mahnt Dr. Martin Sonnenschein, Partner und Europachef bei A.T. Kearney. „In zwanzig Jahren wird fast die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze in Deutschland durch Roboter ersetzt werden, die die Jobs effizienter erledigen können. Das fordert uns viel Veränderungsbereitschaft und Flexibilität ab. Wer sie aufbringt, kann von diesem drastischen Wandel aber auch profitieren - als Arbeitnehmer und als Arbeitgeber.“

Automatisierung hat dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Im Rahmen ihrer Gesellschaftsinitiative „Deutschland 2064 - die Welt unserer Kinder“ hat die Unternehmensberatung A.T. Kearney untersucht, welchen Einfluss Roboter und Automatisierung zukünftig auf unsere Arbeitswelt haben werden. Die Berechnungen, die A.T. Kearney in Anlehnung an die Forschungsarbeiten der Oxfordprofessoren Carl Benedikt Frey und Michael Osborne für den deutschen Arbeitsmarkt durchgeführt hat, bestimmen, wie wahrscheinlich die Automatisierung in rund 1300 Berufen ist.

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Nach der Analyse weisen in der Bundesrepublik über 300 und damit ein Viertel aller Jobprofile ein hohes Automatisierungsrisiko in den nächsten zwei Jahrzehnte auf. Der mögliche Effekt für den Arbeitsmarkt ist drastisch, weil in diesen Bereichen 17,2 Mio. Männer und Frauen beschäftigt sind: 45 % aller Beschäftigten! Allerdings entfällt auch ein Beruf mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit nicht zwangsläufig vollständig.

Zu den 10 Top gefährdeten Berufen in Deutschland gehören Büro- und Sekretariatstätigkeiten, Berufe in Verkauf und Gastronomie oder kaufmännischer und technischer Betriebswirtschaft. Auch Köche und Bankkaufleute sind bedroht.

MINT-Berufe gelten als eher roboterresistent

Die Top 10 der nicht bedrohten Berufe betreffen vor allem Branchen, in denen Empathie oder emotionale Intelligenz gefordert sind: so in der Pflege, Erziehung und Sozialarbeit oder auch bei Führungsaufgaben und in Forschung und Lehre. Auch viele MINT-Berufe gelten als eher roboterresistent.

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