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Fernzugriff

Mit automatisiertem Fernzugriff mit einem Klick vor Ort

| Redakteur: Sariana Kunze

Egal ob Deutschland, USA oder China – Maschinen- und Anlagenbauer wollen weltweit einen zuverlässigen Betrieb ihrer Maschinen und Anlagen sicherstellen. Ein automatisierter Fernzugriff macht es möglich. Mit dem Remote Access Portal sogar mit nur einem Klick.

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Mit dem Remote Access Portal wird ein automatisierter Fernzugriff mit einem Klick möglich.
Mit dem Remote Access Portal wird ein automatisierter Fernzugriff mit einem Klick möglich.
( Bild: Welotec )

Für Maschinen- und Anlagenbauer ist mit der Fertigstellung bzw. Auslieferung einer Maschine oder Anlage oft nur ein Teil der Arbeit getan. Fortan gilt es, den zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Je mehr Maschinen ausgeliefert werden, desto wichtiger ist es, aus der Ferne auf sie zugreifen zu können, um Patches aufzuspielen, Parameter anzupassen, Betriebsdaten zu analysieren oder ähnliches. Auch viele Anlagenbetreiber wollen die Möglichkeiten des Fernzugriffs nicht missen. Hierfür ist nicht nur eine Lösung gefragt, die sich weltweit einsetzen lässt, sondern mit der auch möglichst einfach eine sichere Verbindung aufgebaut werden kann. Denn die Kernkompetenz von Maschinen- und Anlagenbauern liegt oft nicht im Bereich des Datenfernzugriffs über VPN. Aus diesem Grund hat der Experte für industrielle Netzwerke und Edge Computing Welotec das Remote Access Portal entwickelt.

Punkt-zu-Punkt-Verbindung macht es möglich

Einmal aufgesetzt und in Betrieb genommen muss sich der Anwender keine Gedanken mehr um Firewall-Regeln, Routing, Natting oder Zertifikatsverwaltung machen, beschreibt der Anbieter. Er kann auf die Endgeräte in einer Maschine oder Anlage zugreifen, weil das Portal das Routing, VPN und Firewall-Regeln automatisiert. Da eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung direkt zum gewünschten Gerät hinter dem Router aufgebaut wird, hat der Anwender nahezu die gleichen Zugriffsmöglichkeiten wie bei der Arbeit vor Ort.

Das Remote Access Portal besteht aus dem Smart EMS (Element Management System), einer Firewall und einer PKI (Public Key Infrastucture). Ein Router verbindet sich mit dem Portal, so ist der Zugriff auf die Geräte hinter dem Router möglich. Dank integrierter PKI müssen Nutzer sich nicht mit Zertifikatserstellung und Rollout auseinandersetzen. Laut Welotec sei es aber auch möglich, eine bereits beim Kunden vorhandene PKI anzubinden. Ein User-Interface visualisiert VPN-Zugangspunkte und Endgeräte übersichtlich. Für den Fernzugriff auf die Anlage werden mit einem Klick automatisiert das Routing erzeugt, Firewall-Regeln festgelegt, Zertifikate erstellt und den Routern zugeordnet sowie der Rollout der VPN-Konfiguration durchgeführt. Durch die integrierte Benutzerverwaltung ist eine Administration der Zugriffe auf verschiedene gruppierte Router und Endgeräte möglich.

Per Fernzugriff Endgeräte an Monitoring-System anbinden

Um sichere Zugriffskontrolle zu gewährleisten, werden zudem alle VPN-Zugriffe protokolliert, so das Unternehmen. Die Lösung macht es Anlagen- und Maschinenbauern damit möglich, Endgeräte wie SPS, HMI und viele mehr an ein Monitoring-System anzubinden. Zudem können nicht nur die Router selbst, sondern alle Endgeräte überwacht werden, z. B. via SNMP. Ebenso lassen sich unter anderem auch abrechnungsrelevante Daten wie beispielsweise Leistung oder Durchfluss erfassen und direkt weiter verarbeiten, da sich das System z. B. auch mit dem CRM/ERP des Anwenders verknüpfen lässt. Zusätzlich können für die vorbeugende Instandhaltung relevante Daten über einzelne Maschinen oder Steuerungen gesammelt werden.

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