Energiespeicher Forscher wollen in zwei Jahren ersten Feststoffbatterie-Prototypen testen

Quelle: Universität Duisburg-Essen 1 min Lesedauer

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Deutlich höhere Speicherkapazität, sicherer Betrieb und Langlebigkeit: Das versprechen sich Industrie und Forschung von künftigen Feststoffbatterien im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien. Ein neues Forschungsprojekt will nun Prototypen dafür entwickeln.

Aktuell werden Feststoffbatterien erst in wenigen Nischenanwendungen eingesetzt.(Bild:  ZETHA_WORK - stock.adobe.com)
Aktuell werden Feststoffbatterien erst in wenigen Nischenanwendungen eingesetzt.
(Bild: ZETHA_WORK - stock.adobe.com)

Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Arbeit an einem Projekt zu Feststoffbatterien begonnen. Laut einer Mitteilung wollen die Wissenschaftler als Anodenmaterial amorphe Partikel aus modifiziertem Siliziumnitrid verwenden. Die besondere Struktur der Partikel sorge dafür, dass das Lithium im Speichermaterial sehr schnell verteilt wird. Im Rahmen des Projekt wollen die Forscher herausfinden, was die ideale Partikelgröße für das Anodenmaterial ist und wie das optimale Verhältnis der Chemikalien in der Batterien aussieht. Am Ende des Projekts soll eine Prototyp-Zelle entstehen. Die Vollzellen entstehen in den Laboren des Fraunhofer Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden.

Feststoffbatterien sind in ihrem Aufbau mit konventionellen Lithium-Ionen-Batterien vergleichbar. Der namensgebende Unterschied ist der feste Elektrolyt anstelle einer flüssigen Variante, heißt es weiter. Laut den Forschern haben Feststoffbatterien drei Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien: Sie sind kleiner und daher gut geeignet für den Einsatz in der E-Mobilität, sie enthalten deutlich weniger brennbares Material und sie kommen ohne umweltschädliche Materialien aus.

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