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LWL Steckverbinder Fiber Optic für ganz harte Aufgaben

Redakteur: Rebecca Näther

Auch in Tunnelbohrprojekten und im Bergbau hält die Digitalisierung Einzug. Die Anforderungen sind hier angesichts des rauen Umfelds recht hoch. Große Entfernungen und gleichzeitig hohe, notwendige Bandbreiten machen Lichtwellenleiter (LWL) zum geeigneten Leitmedium für ein betriebliches Ethernet. Harting hat nun eine Lösung für die ganz harten Aufgaben entwickelt.

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(Bild: Harting Technologiegruppe)

Da optische Schnittstellen jedoch bekanntermaßen sehr empfindlich gegenüber Verschmutzungen sind, musste man sich für Minen- und Tunnelbaubetriebe etwas einfallen lassen. Bei der Firma heißt die Lösung für hohe Datenraten unter extremen Bedingungen Expanded Beam Cable Assembly.

LWL verpackt in einem Steckverbinder

Hiermit soll HD-TV an Maschinen und Anlagen kein Problem mehr sein: LWL sicher verpackt in einem Steckverbinder, dem weder Staub noch Wasser oder rustikale Bedienung etwas anhaben können. Auch ein regelmäßiges Auf- und Abbauen der Verkabelung ist in diesen rauen Zonen realisierbar. Eine Verlängerung der optischen Verbindung ist einfach durch den Anschluss eines weiteren Kabels möglich, ohne hierbei auf die Verlege-Richtung achten zu müssen. Durch das hermaphroditische Steckgesicht ist hier ein zusätzlicher Adapter nicht von Nöten.

Neue Einsatzfelder für Datenübertragung mit LWL

Die Lösung des Herstellers ist daher in Bereichen anwendbar, die extremen äußeren Bedingungen ausgesetzt sind und LWL bisher unzugänglich waren. Bergbau und Tunnelbohrmaschinen sind dabei zwei der vielen möglichen Anwendungen. Auch Veranstaltungstechnik, Bühnenbau oder Containerhäfen können mit der Lösung mit Daten versorgt werden.

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