Zuse Z3 - der erste Computer der Welt

Rechnende Relais… eine Zeitreise 70 Jahre zurück Nachbau des Ur-Computers wurde auf der Hannover Messe ausgestellt Als der Ingenieur Prof. Dr. Konrad Zuse im Mai 1941 im elterlichen Wohnzimmer in Berlin-Kreuzberg den ersten frei programmierbaren Computer der Welt, den Z3, zusammenbaute, ahnte er wahrscheinlich nicht, dass 70 Jahre später die Mikroprozessoren zum unentbehrlichen und integralen Bestandteil unseres Lebens und Alltags werden würden. Anlässlich des runden Geburtstags des Urvaters aller Computer hat Konrad Zuses Sohn, Prof. Dr. Horst Zuse, einen funktionsfähigen Nachbau des Z

Rechnende Relais… eine Zeitreise 70 Jahre zurück
Nachbau des Ur-Computers wurde auf der Hannover Messe ausgestellt

Als der Ingenieur Prof. Dr. Konrad Zuse im Mai 1941 im elterlichen Wohnzimmer in Berlin-Kreuzberg den ersten frei programmierbaren Computer der Welt, den Z3, zusammenbaute, ahnte er wahrscheinlich nicht, dass 70 Jahre später die Mikroprozessoren zum unentbehrlichen und integralen Bestandteil unseres Lebens und Alltags werden würden. Anlässlich des runden Geburtstags des Urvaters aller Computer hat Konrad Zuses Sohn, Prof. Dr. Horst Zuse, einen funktionsfähigen Nachbau des Z3 entwickelt und gebaut. Dieses Unikat kann auf der Hannover Messe in vollem Betrieb bewundert werden. Zudem hält Horst Zuse dort regelmäßig Vorträge zu den Computer-Pioniertaten seines Vaters.

Das Original des Z3 ging im Dezember 1943 bei einem Bombenangriff verloren, übrig blieben lediglich eine Zeichnung und die Patentunterlagen. Horst Zuse wollte jedoch primär kein museales Ausstellungsstück erschaffen, sondern die Funktionsweise der Rechenmaschine nachbilden. So verwendete Konrad Zuse 1941 rund 2.400 ausgemusterte elektromechanische Telefonrelais, um die binären Gleitkommarechnungen durchzuführen – solche Telefonrelais sind heutzutage jedoch nicht mehr zu bekommen. Stattdessen fand Horst Zuse beim Relaisspezialisten Finder einen Partner, der beratend zur Seite stand. Die industriellen Koppel-Relais von Finder funktionieren nach dem gleichen Grundprinzip wie die Telefonrelais vor 70 Jahren – natürlich sehr viel zuverlässiger, besser ausgestattet und technisch ausgereifter als ihre Urahnen.

Neben den 600 Koppel-Relais für das Rechenwerk und den 1.800 für den Speicher sind im Z3-Nachbau auch noch rund 100 Zeitrelais von Finder im Einsatz, die in einer getakteten Kette den ursprünglichen Schrittschalter ersetzen. Der nach rund einjähriger Bauphase fertig gestellte Nachbau ist wie das Original mit 5 Hertz getaktet und besteht aus einer Bedienkonsole, dem Rechenwerk und dem Speicher, der alleine zwei mannshohe Schränke füllt.

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Bildunterschrift:

Bild_Finder_HM.jpg: Der nach rund einjähriger Bauphase fertig gestellte, funktionsfähige Nachbau des Z3 ist wie das Original mit 5 Hertz getaktet und besteht aus einer Bedienkonsole, dem Rechenwerk und dem Speicher, der alleine zwei mannshohe Schränke füllt



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