Kübler Gruppe

Flexibilität als Strategie: Kübler macht sich fit für die Zukunft

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Neue Wachstumsstrategien

Zur Pressekonferenz nun kündigen die Geschäftsführer neue „Wachstumsvektoren" an, um die langfristige Zielsetzung 2020 - über 100 Mio. Euro Umsatz – zu unterstützen. Ganz im Mittelpunkt stünde der Ausbau der schon hohen Flexibilität von Kübler. Sie sei heute schon wesentlicher Erfolgsfaktor, das ergab eine jüngst durchgeführte Kundenbefragung. „Dies ist eine der größten Herausforderungen und Chancen zugleich", so Kübler. Weiter soll das Produktprogramm stark ausgebaut werden und der Blick auf Innovationsmanagement aus Kundensicht, weiter geschärft werden.

Flexibilität und Kundennähe - die Stärken stärken

In Zeiten immer volatilerer Konjunkturzyklen und dynamischer werdenden Märkten will das Unternehmen Kunden mit kurzen Lieferzeiten und hoher Liefertreue begeistern. Die Prozesse und die Firmenkultur seien vorhanden, man wolle diese Stärken nun weiter ausbauen.

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Ebenso setzen die Geschäftsführer auf die Fähigkeit der Kübler Mitarbeiter, schnelle Entscheidungen über Produkte und Modifikationen treffen zu können.

Komplexe Technologien wie Ethernet-Drehgeber oder Funktionale Sicherheitstechnik verstärkten den Wunsch der Kunden nach fachlicher Unterstützung bis hin zu kompletter Verantwortung für Projekte.

„Wir sind uns bewusst, dass es gerade unsere persönliche Präsenz und Verfügbarkeit vor Ort ist, die unsere Stärke ausmacht. Den eigentlichen Unterschied machen in unserem Unternehmen unsere hervorragenden Mitarbeiter". Kübler hält als Antwort daher den weltweiten Ausbau seiner Technologie- und Service Unterstützung und kündigte zur Pressekonferenz auch ein Dienstleistungsprogramm für Funktionale Sicherheitstechnik an. Damit ist die Zeit, in der wir „nur“ Komponenten liefern, endgültig vorbei, so die Firmenchefs.

Zudem werde das Online-Service-Angebot ausgebaut, das als Basisversorgung einen 24-Stunden online Service mit allen wichtigen Dokumenten, Unterlagen und auch FAQs vorrätig hält.

Ausbau des Produktportfolios für Kernmärkte

Als weiterer Wachstumsvektor bezeichnet Kübler den Ausbau des Produktportfolios. So erhält das Segment Funktionale Sicherheitstechnik den Status eines Geschäftsbereichs. In Zukunft ergänzen Dienstleistungen rund um „Safety" das Angebot, Ziel sei es in fünf Jahren 1/3 des Safety Umsatzes mit Dienstleistungen zu erwirtschaften. In der Positions- und Bewegungssensorik weite man Feldbus -und Ethernet Drehgeber aus, verstärke das Angebot an Heavy Duty Drehgebern, linearen Messsystemen und Neigungssensoren. Damit könne Kübler Anforderungen aus den Kernbranchen besonders gut abdecken.

Als zukunftsträchtiges Business Modell bezeichneten die Firmenchefs das Angebot an Lösungen in der Antriebstechnik, das man strategisch mit Partnern anböte. Spat und Framo-Morat Kunden erhielten Antriebslösungen, bestehend aus Drehgeber, Antrieb, Getriebe und Steuerung aus einer Hand. Die Geschäftsführer nannten erfolgreiche Beispiele wie z.B. Projekte zur Spiegelverstellung in Solarkraftwerken. Der Vorteil - keine Schnittstellenprobleme mehr. „Prinzipiell machen wir solche Projekte in allen unseren Kernbranchen."

Wartungsarme Schleifringe

Der neue Bereich Übertragungstechnik entwickle sich erfolgreich. Hier gehe der Trend von Kübler zu neuen berührungslosen Schleifringen und Schleifringen mit neuen Kontakttechnologien, die es erlaubten die ungeliebte Wartung erheblich zu reduzieren. Kübler nannte ein Beispiel: Hätte man in Märkten wie Verpackungsmaschinen oder Pharmamaschinen bislang monatlich eine Wartung durchzuführen, könne man dies mit den neusten Produkten nun auf einen Jahresrythmus reduzieren oder im Idealfall darauf verzichten.

Innovationsmangement aus Kundensicht

Neu bei Kübler ist 2013, wie beinahe jedes Jahr, ein erneut markanter Zuwachs an Mitarbeitern im Bereich Forschung und Entwicklung. Im Schwenninger Unternehmen, ist jeder sechste Mitarbeiter in den Produktentstehungsprozess eingebunden. Neben dem Stammhaus wurde auch im zweiten F+E Zentrum des Unternehmens, das in München die technologische Basis für den Bereich Übertragungstechnik schafft, kräftig investiert.

Neu ist seit 2013 zudem, dass nun auch Kaizen-Methoden und Lean-Techniken, die Kübler in der Produktion seit über sechs Jahren einsetzt, Einzug in der Produktentwicklung halten. So lassen sich Produktentstehungsprozesse standardisieren und verkürzen. Entwicklung 2013 bei Kübler, das bedeutet, betonen Lothar und Gebhard Kübler, „nicht neue Produkte unter Orientierung des Wettbewerbs für einen Markt zu konzipieren“. Entwicklung beginne mit „dem Verstehen unserer Kunden und ihrer zukünftigen Bedürfnisse.

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