Kübler Gruppe

Flexibilität als Strategie: Kübler macht sich fit für die Zukunft

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„Technologiegespräche bieten Kunden heute die Möglichkeit, mit Kübler künftige Technologie-Anforderungen an Weg- und Winkelsensorik zu diskutieren und daraus innovative Lösungen zu erarbeiten", resümieren die Geschäftsführer. Als Beispiel führte Kübler einen internationalen Leitkunden aus der Aufzug- und Antriebstechnik an. Es gelang in gemeinsamer Arbeit, ein neuartiges berührungsloses Sensorsystem zu entwickeln und zu fertigen. Diesen Weg werde man gezielt ausbauen. Ebenso spiele der Ausbau des Branchenmanagements und eine neue strategische Produktplanung eine wichtige Rolle um die „Voice of the customer" zu verstärken.

„Eine Entwicklung, von der unsere Kunden und wir gleichermaßen profitieren“, ist Lothar Kübler überzeugt. Unsere Kunden erhalten die beste und die wirtschaftlichste Lösung. Wir bekommen tiefe Einsichten in unsere Kernbranchen und werden in der Zukunft noch besser.

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Neue Töchter in den USA und in der Türkei

„Produktion ist zurück in den USA", so Lothar Kübler. Dies hätte Kübler bestärkt, mit der gemeinsamen Entscheidung, in den USA 2013 ein neues Tochterunternehmen zu gründen. „Wir hatten eine gute Möglichkeit, mit dem richtigen Mann vor Ort“, resümieren beide, „da haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt.“ Expandieren mit Maß ist immer wieder Thema zwischen den Brüdern, die jede wichtige Entscheidung unter vier Augen besprechen und gemeinsam fällen. Ein Tochterunternehmen in den USA muss bedeuten, da sind sich beide einig, „Wir wachsen auch hier so, wie wir es uns leisten können“.

Sämtliche Investitionen Küblers, das war seit der Gründung des Unternehmens durch ihren Vater Fritz Kübler Maxime, sind durch Eigenkapital finanziert. Ein wichtiger Wesenszug, beinahe eine Philosophie, so konservativ wie erfolgreich und prägend. Das Familienunternehmen setzt bei allen Investitionen und Finanzierungen auf Nachhaltigkeit und auf Vertrauen. Das ist vielleicht neben dem Tüftlergeist der „schwäbischste“ Wesenszug unseres in Württemberg beheimateten Unternehmens, schmunzelt Gebhard Kübler. „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not, würde wohl die schwäbische Hausfrau dazu sagen.“

Um die Gunst guter Mitarbeiter soll weiterhin gebuhlt werden: Mit langfristigen Perspektiven, mit Qualifizierungen und Chancen und mit persönlichem Interesse und Gehör für die Belange jedes Einzelnen. Es sollen nicht die kurzfristigen Belohnungen sein, die Mitarbeiter anziehen und auch schnell wieder weiterziehen lassen, es soll die Identifikation mit dem Unternehmen sein, das eine langfristige Bindung und Attraktivität schafft. Als Familienunternehmen mit persönlichen Wurzeln am Standort ist man selbst für seinen Ruf und seine Glaubwürdigkeit verantwortlich, sind die Geschäftsführer überzeugt.

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