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Dynamische Speicher-Manager

Flexibler Energie-Manager für Gleichstromnetze

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Auf der Hannover Messe präsentiert die Michael Koch GmbH erstmals den Dynamischen Speicher-Manager DSM4.0. Das Gerät ermöglicht es, Gleichstromkreise bis 800 Volt DC Spannungsniveau auszugleichen, also überschüssige Energie zwischen zu speichern und fehlende Energie zu ersetzen. Dabei zeigt der DSM4.0 besondere Eigenschaften, die ihn zu einer universellen Lösung machen.

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Der Dynamische Speicher-Manager DSM4.0 für drei verschiedene elektrische Speichermedien und sehr unterschiedliche Einsatzfälle: Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit für die moderne Antriebstechnik in allen Branchen.
Der Dynamische Speicher-Manager DSM4.0 für drei verschiedene elektrische Speichermedien und sehr unterschiedliche Einsatzfälle: Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit für die moderne Antriebstechnik in allen Branchen.
(Michael Koch )

Der Dynamische Speicher-Manager besitzt die Fähigkeit, die verschiedenen Speichermedien Elektrolyt-Kondensatoren, Doppelschicht-Kondensatoren sowie Batterien zu beherrschen und eignet sich somit für eine große Bandbreite von Anwendungen. Dabei sind seine Funktionalitäten auf die jeweiligen Speicher abgestimmt.

Die Applikation entscheidet: Geht es um die Pufferung von Bremsenergie oder die Überbrückung von Netzausfällen oder Spannungsschwankungen? Oder um beides? Abhängig von der Situation werden die Speicher nach Zyklenanzahl und Energiemenge zugeordnet: Über 100 Mio. Zyklen sind möglich, wenn es schnell gehen muss. Und bis zu einer Zyklenanzahl im vierstelligen Bereich, wenn es um große Energiemengen im Bereich von Kilowattstunden geht, so der Hersteller.

Energiespeicher ist im Baukastensystem erweiterbar

Dazwischen gibt es eine Lösung mittlerer Energiemenge und bis über 1 Mio. Zyklen. Flexibel wird das System außerdem dadurch, dass ein DSM4.0 auf mehrere Speicher gleicher Technologie zugreifen kann, also die Energiemenge einfach erweiterbar ist, genauso wie mehrere DSM4.0 gleichzeitig auf einen einzigen Speicher zugreifen können, also die Leistung einfach erhöht werden kann. Darüber hinaus lassen sich die Geräte für die Pufferfunktion gleichzeitig mit Geräten für die Funktionserhaltung an einem Gleichstromnetz betreiben.

Lastspitzenreduktion minimiert negative Netzrückwirkungen

Das System kommuniziert dabei mit dem Drive Controller oder einer übergeordneten Steuerung und führt die Befehle zum Energieausgleich spontan aus. Negative Netzrückwirkungen können durch Lastspitzenreduktion minimiert werden, was sich auf die Investitionshöhe beim Netzanschluss auswirken kann.

Gleichzeitig bringt Koch das Schwestergerät KSM4.0 auf den Markt, das den unteren Spannungsbereich von 170 bis 500 Volt DC abdeckt. Zusammen können die Geräte DSM4.0 und KSM4.0 also in Gleichstromnetzen mit Spannungen von 170 bis 800 Volt DC eingesetzt werden. Alles zusammen ist bei Platzmangel auch in fertig bestückten und anschlussfähigen Schaltschränken lieferbar.

Hannover Messe: Halle 14, Stand J15

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