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Energieträger Flüssiggas in Bio

| Redakteur: Robert Weber

Viele Autofahrer kennen LPG, Liquefied Petroloum Gas. Das Flüssiggas gibt es jetzt auch in einer Bio-Variante. Doch nicht nur Autofahrer profitieren, so der Deutsche Verband Flüssiggas. Auch als Heizgas kann der Energieträger genutzt werden. Basis sind nachwachsende Rohstoffe. Darunter ist auch Palmöl, hieß es auf Nachfrage dieser Redaktion.

LPG kennen viele Unternehmer unter dem Begriff Autogas. Jetzt soll eine Bio-Variante auf den Markt kommen und den Kohlendioxid-Ausstoß verringern.
LPG kennen viele Unternehmer unter dem Begriff Autogas. Jetzt soll eine Bio-Variante auf den Markt kommen und den Kohlendioxid-Ausstoß verringern.
(Bild: Huhu Uetersen unter GNU-Lizenz CC BY 3.0, wikipedia.de)

Die Firma Neste Oil will im Oktober mit der Produktion starten, die rund 30.000 bis 40.000 Tonnen pro Jahr umfassen soll. Biopropan entspricht den gängigen Normen für herkömmliches Flüssiggas und kann als Kraftstoff oder aber auch als Heizgas eingesetzt werden. Bereits herkömmliches Flüssiggas verbrenne CO2-reduziert und nahezu schadstofffrei, heißt es bei dem Verband. Durch Biopropan könne der CO2-Ausstoß auf bis zu 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichem Flüssiggas reduziert werden. Im Verkehrssektor gäbe es bei einer Beimischung von zehn Prozent Biopropan zu Autogas die Möglichkeit, die CO2-Emissionen um weitere fünf Prozent zu senken, sind die Verbandsmanager überzeugt. Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird unter geringem Druck verflüssigt. Der Energieträger verbrennt nahezu schadstofffrei , heißt es und wird als Kraftstoff, für Heiz- und Kühlzwecke, als Prozesswärme in der Industrie und im Freizeitbereich eingesetzt.

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