Wissenschaft Forscher senken Brandgefahr bei Natriumbatterien

Quelle: Universität Texas 1 min Lesedauer

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Natriumbatterien sind günstiger und umweltfreundlicher. Doch im Vergleich zu Batterien auf Lithium-Basis können sie etwa bei der Leistung oder bei der Sicherheit bisher nicht mithalten. Forscher wollen das nun ändern.

Im Batterielabor der Universität Texas in Austin entstehen neue Natriumbatterien.(Bild:  Callie Richmond/Universität Texas in Austin)
Im Batterielabor der Universität Texas in Austin entstehen neue Natriumbatterien.
(Bild: Callie Richmond/Universität Texas in Austin)

Forschern der Universität von Texas in Austin ist es gelungen, die Brandgefahr von Batterien zu minimieren. Laut einer Mitteilung nutzten sie dafür Natriumnitrat im Elektrolyten einer Natriumbatterie. Sie verwendeten damit nur ein einziges, nicht entflammbares Lösungsmittel, wodurch die Batterie als Ganzes stabilisiert wurde. Die Ergebnisse der Forscher erschienen zuerst im Fachmagazin „Nature Energy“.

Die Brandgefahr bei bisherigen Batterien wird durch die zahlreichen flüssigen Lösungsmittel in einem Elektrolyten verstärkt. Diese reagieren im Laufe der Zeit mit anderen Komponenten, was zu Sicherheitsrisiken führen kann. Diese Reaktionen können zum Wachstum von nadelförmigen Fäden, so genannten Dendriten, führen, die einen elektrischen Kurzschluss in der Batterie verursachen und sogar Feuer fangen oder explodieren können.

Mit ihrer Natriumbatterie wollen die Forscher eine kostengünstige Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien präsentieren, die sicher ist und vergleichbare Leistung bringt. Laut den Forschern behielt die neue Natriumbatterie über 500 Zyklen hinweg 80 Prozent ihrer Kapazität, was dem Standard von Lithium-Ionen-Batterien in Smartphones entspricht.

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