Bedienkonzepte Forschungsprojekt für intelligente Benutzeroberflächen gestartet

Redakteur: Sariana Kunze

Mit dem Aufkommen moderner Hardwaretechnologien wie Smartphones und Tablets im industriellen Umfeld steigt auch die Nachfrage nach neuen Bedien-, Interaktions- und Visualisierungskonzepten. Im Rahmen des Forschungsprojekts „zenon Smart Interfaces“ widmet sich der HMI/SCADA-Spezialist Copa-Data diesen neuen Marktanforderungen und erweitert sein Angebot an Automatisierungslösungen für mobile Endgeräte.

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Copa-Data widmet sich in dem neuen Forschungsprojekt „zenon Smart Interfaces“ den Merkmalen und der Entwicklung intelligenter Benutzeroberflächen und Steuerungselementen sowie damit verbundenen neuen Interaktionskonzepten.
Copa-Data widmet sich in dem neuen Forschungsprojekt „zenon Smart Interfaces“ den Merkmalen und der Entwicklung intelligenter Benutzeroberflächen und Steuerungselementen sowie damit verbundenen neuen Interaktionskonzepten.
(zenon/Copa-Data)

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stehen zum einen intelligente Benutzeroberflächen, die sich an die jeweilige Situation und den Benutzer anpassen, zum anderen damit verbundene Interaktionskonzepte, die über herkömmliche Bedienkonzepte hinausgehen. Ziel ist unter anderem, dass ein Automatisierungssystem selbst erkennt, auf welcher Hardware es läuft, und in weiterer Folge automatisch alle nötigen Anpassungen für seine optimale Betriebsfähigkeit auf dem jeweiligen Endgerät vornimmt. Die aus der Forschung resultierende Lösung sollte sich durch vier Neuerungen auszeichnen: neue Bedien-/Interaktionskonzepte, intelligente Steuerungselemente, angepasste Nutzung für mobile Endgeräte sowie die Unterstützung bei der Projektierung und dem Applikationsdesign.

Mit dem Tablet-PC die Produktionsumgebung steuern

Heike Sommerfeld, Product Manager bei der Copa-Data, erklärt: „Produktionsmitarbeiter oder auch Wartungsverantwortliche möchten beispielsweise mit dem Tablet-PC durch die Produktion gehen und Abläufe überprüfen beziehungsweise direkt in die Steuerung der Produktionsumgebung eingreifen. Eine andere Zielgruppe hingegen möchte zum Beispiel in Management-Meetings auf einem Tablet Planungen durchführen und von unterwegs auf mobilen Endgeräten die wichtigsten Kennzahlen abrufen. Es geht also nicht mehr nur um die Verfügbarkeit von Daten unabhängig von Zeit und Ort, sondern darüber hinaus um deren ideale Darstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten – je nach Ausgabegerät. Diesen Herausforderungen wollen wir uns in dem neuen Forschungsprojekt widmen.“

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