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Sensorik Fraba-Gruppe wächst um 21,5 Prozent

| Redakteur: Sariana Kunze

Zum 100-jährigen Firmenjubiläum gibt die Fraba-Gruppe ein Wachstum des Gruppenumsatzes um 21,5 Prozent gegenüber Vorjahr bekannt. Ein neues Rekordergebnis für das Unternehmen.

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Christian Leeser, Mehrheitsgesellschafter und CEO der Fraba-Gruppe, zeigt sich zufrieden mit der positiven Entwicklung. Laut Leeser handle sich dabei um ein geplantes, starkes Wachstum.
Christian Leeser, Mehrheitsgesellschafter und CEO der Fraba-Gruppe, zeigt sich zufrieden mit der positiven Entwicklung. Laut Leeser handle sich dabei um ein geplantes, starkes Wachstum.
(Bild: Fraba)

Die Fraba-Gruppe konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 erstmalig die 30 Mio. Euro-Marke knacken und dabei in Sachen Umsatz wie Profitabilität ein Rekordergebnis aufstellen. Dank weltweit starker Zuwächse in den Geschäftsfeldern Positionssensorik/ Drehgeber (Marke: Posital) und Sicherheitstechnik für Industrietore (Vitector) konnte der Gruppenumsatz gegenüber dem Vorjahr um 21,5 Prozent auf 31,5 Mio. Euro gesteigert werden. Erzielt wurde dieses Ergebnis mit über 220 Mitarbeitern, die an mehreren Standorten in Europa, Asien und in den USA tätig sind.

Neue Produkte als Wachstumstreiber

„Das starke Plus, mit dem wir auch in den kommenden Jahren rechnen, kommt nicht von ungefähr. Es ist geplant und das Resultat jahrelanger harter Arbeit – etwa in unserem Aachener F&E-Zentrum, wo u.a. an innovativen Filtertechniken und Algorithmen für magnetisch erzeugte Positionssignale oder intensiv am Zukunftsthema Energy-Harveting gefeilt wird,“ so Christian Leeser, Mehrheitsgesellschafter und CEO der Fraba-Gruppe. „Treiber des Erfolgs sind völlig neue Produkte wie unsere hochauflösenden magnetischen IXARC-Anbaudrehgeber oder die vor gut einem Jahr gestarteten Kit-Encoder für Motorfeedback, mit denen wir den Markt technologisch aufgemischt und den Usern handfeste Alternativen zu den aufwändigeren und teureren optischen Abtastsystemen und klassischen Resolvern an die Hand gegeben haben“.

Wachstum bei Wiegand-Sensoren fürs Energy-Harvesting

Während sich das Vitector-Geschäft vor allem in Nordamerika deutlich über Plan entwickelte, gab es den mit Abstand größten Wachstumsschub bei der Fertigung kompakter Wiegand-Sensoren fürs Energy-Harvesting. 2017 konnte die Produktion der ‚Mini-Kraftwerke’, die über einen speziell bearbeiteten Draht als Kernkomponente (den von Fraba exklusiv gefertigten Wiegand Draht) magnetische Impulse aus Drehbewegungen in Spannung umwandeln und als SMD-bestückbare Komponenten geliefert werden, mehr als verdoppelt werden. Genutzt wird der Wiegand-Effekt u.a. um die Rotationszähler und die dazugehörige Elektronik der immer populärer werdenden magnetischen Multiturn-Drehgeber autark und batterielos mit Strom zu versorgen. Weltweit sind mittlerweile über 500.000 Wiegand-Sensoren im Einsatz.

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