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Bildverarbeitung Framos feiert 35 Jahre Bildverarbeitung mit Vision

| Redakteur: Julia Stemann

Framos feiert sein 35-jähriges Firmenjubiläum. Seit 1981 hat sich das Unternehmen vom Distributor von Sensoren hin zum globalen Bildverarbeitungsspezialisten entwickelt. Durch die technologischen Entwicklungen und die Relevanz der Bildverarbeitung im Bereich Industrie 4.0 sieht Framos noch großes Potential für die Zukunft.

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Der Bildverarbeitungsspezialist Framos feiert sein 35-jähriges Firmenjubiläum.
Der Bildverarbeitungsspezialist Framos feiert sein 35-jähriges Firmenjubiläum.
(Bild: Framos)

„Wir sind hier, um Maschinen das Sehen und Denken beizubringen.” erzählt Dr. Andreas Franz beim ersten Espresso. „Das ist unsere Vision und wir kommen ihr jeden Tag ein Stück näher entgegen.“ Wenn er morgens Framos betritt, kann er auf eine beeindruckende Entwicklung zurückblicken.1981 gründete sein Vater Bernd Franz mit diesem Gedanken den heutigen Bildverarbeitungsspezialisten Framos. Zunächst mit dem Fokus auf der Distribution von Sensoren und getragen durch eine starke Partnerschaft zu Sony entwickelte sich das Unternehmen in den 1980iger Jahren zu einem angesehenen Experten in der industriellen Bildverarbeitung. Über von Framos veranstaltete CCD-Foren soll die Branche noch heute sprechen: In den 1990iger Jahren sollen dort die renommiertesten Imaging-Koryphäen zusammengekommen sein und über neueste technologische Entwicklungen und Innovationen diskutiert haben. Welche entscheidende Rolle Bildverarbeitung für Industrie 4.0 und die technologische Digitalisierung spielen würde, war damals noch nicht absehbar.

Dienstleistungsgedanke steht im Fokus der Unternehmensausrichtung

Mit der stetigen Erweiterung des Portfolios um starke Partner aus den Bereichen Sensoren, Kameras und Bildverarbeitungszubehör, sowie der Expansion in andere europäische Länder legte Franz Senior den Grundstein für die heutige Entwicklung des Unternehmens vom reinen Vertriebshaus zum ganzheitlichen Technologiepartner für Bildverarbeitung. Seit 2008 führt Dr. Andreas Franz das Unternehmen und der klare Dienstleistungsgedanke steht im Fokus der Unternehmensausrichtung.

„Mit Serviceleistungen vom Einkauf über die technologische Beratung und Entwicklungsunterstützung bis hin zu Lagerhaltung und Support kann Framos seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Entwicklung zur Produktion als Partner begleiten. Die optimale Anwendungslösung für den Kunden zu finden, auf Basis herstellerneutraler Beratung, ist für uns dabei innerhalb jedes Projektschrittes essentiell.“

Ausbau hin zum globalen Bildverarbeitungspartner von Sensor bis zum System

Für diese Kundenzentrierung und seine Vision von sehenden und denkenden Maschinen arbeitet Andreas Franz mit den Methoden von Start-Ups und dem verschmitzten Lächeln des Jungen, der konsequent seine Träume verfolgt. Für die Umsetzung seiner Ziele hat der Entrepreneur mit McKinsey Ausbildung und frühen Erfahrungen als Unternehmer die elterliche Firma auf neue Füße gestellt, vom patriarchisch geführten Familienunternehmen hin zu einem global agierenden Spezialisten mit agiler Führungskultur: Ein gleichberechtigtes Management Team lenkt die einzelnen Geschäfts- und Ländereinheiten der Bereiche Sensoren, Kameras, Imaging Systems und Engineering und legt gemeinsam fest, wie Kundenanforderungen und strategische Ausrichtungen innerhalb der Organisation umgesetzt werden.

Die Entscheidung das Unternehmen als globalen Bildverarbeitungspartner vom Sensor bis zum System auszubauen hat in den letzten Jahren viele strukturelle Veränderungen bewirkt. Framos Nordamerika ist mittlerweile eine tragende Säule der Firma, die weitere Expansion nach Asien ist greifbar und bereits mit einem starken Partnernetzwerk aktiv. Aus einem kleinen Team von Entwicklern, welches sich um kundenspezifische Anforderungen kümmerte, hat sich eine eigene Abteilung Imaging Systems geformt, die mittlerweile eigene Produkte und OEM-Lösungen wie das Volumenlichtgitter VLG oder das Optische 3D-Tracking System OTS erfolgreich am Markt platziert hat. Das Unternehmen stellt sich dabei als Innovationspartner auf, der mit langjähriger Erfahrung und innovativer Denkweise neue Wege in der Bildverarbeitung und für den Kunden geht.

Bildverarbeitung gewinnt durch Industrie 4.0 an Bedeutung

Der wichtigste Erfolgsbaustein dafür sind laut Franz die Menschen. Von 10 auf 100 Mitarbeiter ist Framos innerhalb der letzten Dekade gewachsen. Kulturelle Vielfalt und interdisziplinäre Teams sorgen dabei für immer neue Herausforderungen und persönliches Wachstum. Die unterschiedlichen Spezialisten haben eines gemeinsam: Begeisterung für das Thema Bildverarbeitung. Welche treibende Kraft dabei von der ehemaligen Nischenbranche ausgeht, ist mittlerweile im gesamten Industrie- und Technologiemarkt spürbar. Bildverarbeitung ist das Auge von Industrie 4.0 und Automatisierung und leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur technologischen Entwicklung und Vernetzung in Medizin, Mobilität und der Digitalisierung der modernen Gesellschaft. Ob selbstdenkende Roboterkollegen, autonome Fahrzeugkonzepte oder automatisierte Produktionsprozesse mit intelligenten Steuerungsmechanismen – Bildverarbeitung vereint Schnelligkeit mit intelligenter Selektivität und die berührungslose Untersuchung erlangt durch effiziente Systeme immer neue Einsatzbereiche.

Zukunftspotential liegt im Processing

Franz‘ Vision Maschinen das Sehen und Denken beizubringen ist damit bereits im Ansatz Wirklichkeit und fördert mit der Durchdringung weiterer Märkte und Einsatzbereiche das industrielle und technologische Wachstum. Mit 35 Jahren Erfahrung, Kundenzentrierung und einer innovativen Lösungsorientierung will Framos seinen Kunden als globaler Partner für alle Dienstleitungen rund um Beschaffung, Entwicklung, Beratung, Support und Logistik in der Bildverarbeitung zur Seite stehen. Franz blickt dabei erwartungsvoll auf die zukünftige Entwicklung: „Mit Deep-Learning-Algorithmen, Vernetzung in der Cloud und neuen Kollaborationsansätzen zwischen Mensch, Maschine und Systemen liegt die Magie tatsächlich in der Bildverarbeitung, also im Processing, der dahinterliegenden Software und der intelligenten Nutzung der Daten. Hier liegt noch ein riesiges Potential und wir freuen uns als Komplettanbieter unser Know-How für und mit unseren Kunden weiterzuentwickeln.“

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