Sensorik Fünf neue Sensoren

Von Lilli Bähr

Von Dehnungssensoren mit IO-Link für industrielle Innenanwendungen über schockfeste Linearwegsensoren bis hin zu smarten Volledelstahl-Sensoren für raue Umgebungen – Wir zeigen Ihnen fünf Neuheiten aus der Sensorik.

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Die neuen Dehnungssensoren DST53 und DST76 für industrielle Innenanwendungen verfügen standardmäßig neben einem Analogausgang auch über eine IO-Link-Schnittstelle.
Die neuen Dehnungssensoren DST53 und DST76 für industrielle Innenanwendungen verfügen standardmäßig neben einem Analogausgang auch über eine IO-Link-Schnittstelle.
(Bild: Baumer)

1. Dehnungssensoren mit IO-Link

Aufschraubbare Dehnungssensoren sind oft eine clevere Alternative für die Kraftmessung. Besonders bei großen Kräften sollen sie deutlich kosteneffizienter sein als Kraftsensoren. Zudem lassen sich damit verschiedene Kraftbereiche über nur einen Sensor abdecken und sie können schnell und einfach in bestehende Maschinen und Anlagen integriert werden.

Bei den neuen Dehnungssensoren DST53 und DST76 für industrielle Innenanwendungen setzt Baumer jetzt zudem intelligente Kraftmessung mit IO-Link ein. Diese bieten dank flexibler Parametrierung und smarten Funktionen einen einfachen Weg zur passenden Lösung für die jeweilige Anwendung und hohe Maschineneffektivität.

Alle Sensor-Neuheiten finden sie hier im Überblick:

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2. Für präzise Abstandsmessungen auf Metall

Die Laser-Linie sorgt für eine optische Mittelung und lässt die Kompensation von unregelmäßigen Oberflächen zu.
Die Laser-Linie sorgt für eine optische Mittelung und lässt die Kompensation von unregelmäßigen Oberflächen zu.
(Bild: Micro-Epsilon)

Die Laser-Sensoren der Reihe Opto-NCDT 1420LL von Micro-Epsilon arbeiten statt mit einem Laser-Punkt mit einer kleinen Laser-Linie. Dadurch sollen sie auch auf rauen, diffusen und metallisch-glänzenden Oberflächen genau messen können. Die Laser-Linie sorgt für eine optische Mittelung und lässt die Kompensation von unregelmäßigen Oberflächen zu. Dadurch lassen sich laut Unternehmen bei Oberflächen mit Rauheit, Defekt, Vertiefung oder Löchern stabile Messergebnisse mit hoher Präzision erzielen. Verfügbar sind die Opto-NCDT 1420 LL Modelle mit den Messbereichen 10, 25 und 50 mm.

Beim Standardmodell ist eine Abdeckscheibe aus Glas zum Schutz der Empfangseinheit angebracht. Zusätzlich können die Sensoren dieser Reihe auch mit einer Schutzfolie versehen werden, falls verschiedene äußere Einflüsse Beschädigungen an der Abdeckscheibe und somit unerwünschte Reflexionen verursachen.

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3. Schockfeste Linearwegsensoren mit IO-Link

Turcks Li-Q25L vereint die Vorteile des berührungslosen Messprinzips mit den IIoT-Features durch IO-Link.
Turcks Li-Q25L vereint die Vorteile des berührungslosen Messprinzips mit den IIoT-Features durch IO-Link.
(Bild: Turck)

Turck hat seine induktiven Li-Q25-Wegmesssysteme weiterentwickelt und die berührungslosen Linearwegsensoren mit IO-Link ausgestattet. Mit COM3 unterstützt der neue Li-Q25L die aktuellste und schnellste IO-Link-Schnittstelle. Sein induktives Messprinzip ist laut Unternehmen alternativen Systemen in den Punkten Schockfestigkeit und Abtastrate überlegen. Aufgrund der berührungslosen Kopplung zwischen Positionsgeber und Linearwegsensor soll das Gerät auch bei Vibrationen oder Schocks bis zu 200 g zuverlässig ein Positionssignal ausgeben. Die Abtastrate von 5 kHz soll Schleppfehler auf ein Minimum reduzieren – konstant über die gesamte Messlänge hinweg. Zudem garantiert ein 16-Bit-Wandler hochgenaue Messergebnisse.

Der magnetfeldunempfindliche Li-Q25L eignet sich für den Einsatz in Applikationen mit starker Schockbelastung, z. B. in der Metall- und Holzverarbeitung.

4. Smarte Sensoren im Metallgehäuse

Smarte Sensoren von Contrinex, die in den Spindelkörper integriert sind, überwachen die Position des Werkzeugs während des Wechselvorgangs. Nicht konforme Messungen stoppen den Prozess und lösen einen Alarm aus.
Smarte Sensoren von Contrinex, die in den Spindelkörper integriert sind, überwachen die Position des Werkzeugs während des Wechselvorgangs. Nicht konforme Messungen stoppen den Prozess und lösen einen Alarm aus.
(Bild: Contrinex)

Contrinex kündigt Ergänzungen seiner Familie induktiver smarter Sensoren an und stellt Ganzmetallgeräte an, die eine einteilige Edelstahlkonstruktion (V2A / AISI 303) für Gehäuse einschließlich aktiver Fläche aufweisen. Robuste smarte Volledelstahl-Sensoren sollen wiederholten Stößen und der ständigen Einwirkung von Reinigungs- und Prozessflüssigkeiten widerstehen und die Einsatzfähigkeiten der Smart-Baureihe auf extrem raue Umgebungen erweitern.

Die Sensoren sind auf die Bedürfnisse von OEMs und Systemintegratoren zugeschnitten und wurden Contrinex zufolge daher im Hinblick auf Komplexität und Kosten optimiert. Ein einzelner Sensor mit IO-Link-Anbindung und mehreren benutzerkonfigurierbaren Ausgängen soll sich für anspruchsvollste Anwendungen eignen und eine kostengünstige und dennoch leistungsfähige Lösung bieten.

Alle smarten Sensoren von Contrinex verfügen über eine hochauflösende Multimode-Messung von Prozessdaten oder kritischen Ereignisdaten. Ein einzelnes Gerät ist in der Lage, mehrere Parameter entweder direkt oder indirekt zu messen, einschließlich Abstand, Linear- und Winkelposition, Geschwindigkeit, Vibration und Kraft.

5. Hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit

Die vergossene Bauweise bei der Serie SM40 sorgt für die IP68-Zertifizierung und hohe Schock- bzw. Vibrationsfestigkeit.
Die vergossene Bauweise bei der Serie SM40 sorgt für die IP68-Zertifizierung und hohe Schock- bzw. Vibrationsfestigkeit.
(Bild: A. B. Jödden)

Hochpräzise Sensorik und ein raues Umfeld sind nicht immer zusammenzubringen, zumindest nicht ohne hohe Zusatzkosten für Einhausungen. Viele Sektoren, von der Produktion über die Landwirtschaft bis hin zum Schienenverkehr investieren hier mehr, als sie möglicherweise müssten.

Die Serie SM40, die von A. B. Jödden vertrieben wird, kann laut Unternehmen ohne Extrakosten auch bei extremen Umweltbedingungen hochauflösende Messdaten bereitstellen. Die vergossene Bauweise sorgt für die IP68-Zertifizierung und hohe Schock- bzw. Vibrationsfestigkeit.

Neben den bekannten normierten Ausgangssignalen 0(4) – 20 mA, 0 – 10 VDC oder ± 10 VDC bei Betriebsspannungen zwischen 20 und 32 VDC haben diese Sensoren die Elektronik integriert. Die Betriebsspannung von 5 VDC und dem geringen Betriebsstrom von 3 mA ermöglicht den Einsatz auch in mobilen Systemen. Das wegproportionale Ausgangssignal 0 – 4 VDC kann von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden.

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