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CMOS-Sensor Für hohe Anforderungen: Kameras um CMOS-Sensor erweitert

| Redakteur: Rebecca Näther

Baumer erweitert die LX-Serie um den CMV50000 CMOS-Sensor von AMS Sensors Belgium (ehemals Cmosis) und öffnet damit den Weg für Applikationen mit hohen Anforderungen an Auflösung, Bildrate und Bildqualität. Die Kameras im kompakten 60 × 60 mm Gehäuse liefern bei voller Auflösung von 7920 × 6004 Pixel bis zu 15 Bilder/s. Damit profitieren auch schnelle Prozesse wie Leiterplatten-, Wafer-, Oberflächen- und Displayinspektion bzw. Track & Trace Anwendungen von hochaufgelösten Aufnahmen, um feinste Details und Abweichungen zuverlässig zu erkennen.

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(Bild: Baumer)

Mussten bisher mehrere Kameras mit hoher Auflösung eingesetzt werden, um die geforderte Genauigkeit zu erreichen, können diese nun durch lediglich eine 48 Megapixel LX-Kamera ersetzt werden. Das reduziert die System- und Integrationskosten und erhöht die Ausfallsicherheit. Die Serienproduktion der neuen Dual Gig-E und Camera Link Kameras startet im 4. Quartal 2017.

Vereinfachte Bildauswertung

Der eingesetzte Sensor zeichnet sich durch eine hohe Bildqualität mit niedrigem Dunkelrauschen und einer hohen Dynamik von 64 dB aus. Dank Global Shutter entstehen keine Bewegungsartefakte. Eine verbesserte FPNC (Fixed Pattern Noise Correction) zur Korrektur der Pixel in vertikaler Ausrichtung liefert darüber hinaus homogene Bilder. Die Kombination dieser Eigenschaften ermöglicht eine vereinfachte Bildauswertung - das spart Zeit bei der Algorithmusentwicklung.

Die Wahl der Schnittstelle schafft Flexibilität

Flexibilität hinsichtlich der Integration wird durch die Wahl der Schnittstelle, Dual Gig-E oder Camera Link, geboten. Die Dual Gig-E Modelle ermöglichen im Vergleich zu Single Gig-E Kameras eine Verdopplung der Bildrate oder eine Halbierung der Übertragungszeit. Außerdem können hohe Bildraten für kurze Bildsequenzen im Burst Mode oder bei Verwendung einer ROI erreicht werden, um die Reaktionszeit oder die Prüfdauer in Applikationen zu reduzieren. Die Camera Link Modelle bieten dauerhaft eine hohe Bildrate. Zur Vereinfachung der Integration erfolgt die Kamerakonfiguration per Gen-CP Protokoll. Damit wird eine komfortable Parametrierung mit Geni-Cam ermöglicht. Um die Systemstabilität sicherzustellen, kann die Datenintegrität per Prüfsumme validiert werden. Dies ist insbesondere für Robotik-Anwendungen oder beim Einsatz längerer Kabel von Vorteil. Weiterhin können Events und Statusinformationen wie Bildsequenznummer oder Zeitstempel zu jedem Bild übertragen werden, um eine einfache Kontrolle des Kamerastatus zu ermöglichen.

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