Feuchte- und Temperaturmessung

Für’s Lackieren gut gerüstet

| Redakteur: Ines Stotz

(Bild: Michell Instruments)

Für die Lackieranlage eines zentralen europäischen Automobilherstellers entwickelte Michell Instruments eine maßgeschneiderte Lösung zur relativen Feuchte- und Temperaturmessung. Dadurch wurde die Feuchte- und Temperaturkontrolle des bestehenden Lüftungssystems optimiert.

Zum Schutz vor Korrosion werden Automobile in mehreren verschiedenen Schichten lackiert, inklusive der Grundierung mit Farblack und Versiegelung mit Klarlack. Während der kompletten Prozessdauer von bis zu 12 Stunden sollte die relative Feuchte im Werk stabil bei 60% gehalten werden, um so ein fehlerloses und strapazierfähiges Finish zu garantieren. Für eine komplette Trocknung zwischen den einzelnen Lackierphasen ist eine beständige Temperatur ebenfalls ausschlaggebend.

Der DT282 aus der Reihe der Digitalen Relative Feuchte und Temperatur Transmitter wurde für diese Anwendung ausgewählt, da er das intelligente austauschbare I7000 Hygrosmart Modul verwendet. Der Sensor besitzt eine Genauigkeit von ±2% für relative Feuchte und ±0.2 für die Temperatur °C und eine hohe Stabilität mit einem Drift von weniger als 1% rF über einen Zeitraum von einem Jahr und bietet so optimale Bedingungen für die Anwendung in einer Lackiererei.

Die hohe chemische Resistenz des I7000 ist für die Umgebungsbedingungen mit hohem Dampfgehalt aus den Farben und Lacken hervorragend geeignet, um eine verlässliche langfristige Anwendung zu garantieren, wo andere, weniger resistente Messgeräte häufiger komplett ausgetauscht werden müssen.

Das I7000 Hygrosmart Austauschsensormodul beinhaltet den über einen weiten Temperaturbereich rückführbar kalibrierten Sensor und bietet zusätzliche Sicherheit durch eine einfache und schnelle Wartung ohne kostenintensive Unterbrechungen des Produktionsprozesses.

Die Anwendung in diesem speziellen Fall erforderte eine Produktanpassung zur Integration in das bestehende Lüftungssystem. Durch die schnelle Lösung der Michell Ingenieure konnte die Klimasteuerung bei minimalen Kosten und ohne Produktionsunterbrechungen optimiert werden.

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