Kommunikationsmodule

Funktionstests für WiFi, Bluetooth oder ZigBee auf einfache Art

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Bild 4: Beispielhafte Umsetzung eines Funkschlüsseltests
Bild 4: Beispielhafte Umsetzung eines Funkschlüsseltests
(Bild: National Instruments)

Keyless Entry: Funkschlüssel agieren in Deutschland meist in einem Frequenzbereich von 433,05 MHz bis 434,79 MHz [1] und verwenden entweder eine FSK- oder ASK-Modulation. Bild 4 zeigt die Umsetzung einer Demodulation eines Schlüsselsignals mittels lediglich elf verschiedener VIs. Dabei stehen als Modulationsverfahren sowohl ASK als auch FSK bereit. Diese API umfasst sowohl die grundlegende Ansteuerung des Instruments als auch die Algorithmen zur Demodulation. Dank der Labview eigenen Data-Value-Reference-Referenzierungsvariante, konnte leicht die Möglichkeit geschaffen werden, eine Erfassung parallel zu einer Dekodierung abzuarbeiten. Hierdurch lässt sich der Durchsatz bei der Prüfung mehrerer Signale bzw. Tasten steigern.

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Bild 1: Schematische Darstellung eines einfachen Testaufbaus
Bild 1: Schematische Darstellung eines einfachen Testaufbaus
(Bild: National Instruments)

Testaufbau: Neben einer intuitiven Programmierung, die durch Labview und die API ermöglicht wird, gehört zu einer effizienten Lösung auch der unkomplizierte Aufbau eines Tests. Bild 1 zeigt schematisch einen Testaufbau mit der KT-RFCT-2400. Sowohl der Test als auch die Kommunikation mit dem Prüfling kann dabei vom Instrument ausgehen. Gesteuert werden alle Vorgänge durch den Host und die Labview-API. Der geringe notwendige Verkabelungsaufwand trägt ebenfalls zu einer einfachen Umsetzung von Go-/No-go-Tests bei und ermöglicht somit weitere Kostenersparnisse.

Fazit: Zusammengefasst lassen sich Prüflinge im Low-Cost-Bereich in vielen Fällen auf einen Go-/No-go-Test reduzieren. Das kostengünstige Kommunikationstest-Modul KT-RFCT-2400 ermöglichet die dafür notwendige Prüfschärfe. Durch die intuitiven Labview-APIs und die Möglichkeit, mit dem Prüfling zu kommunizieren, lassen sich sowohl die Integration in bestehende Testsysteme als auch eigenständige Testplätze leicht umsetzen.

Literatur:

[1] F. Gustrau, H. Kerllerbau: Elektromagnetische Verträglichkeit. München: Carl Hanser Verlag GmbH Co KG, 2015

* Marcus Schramm, Dominik Eyerly, Patrick Walter, Stefan Weser, Darko Jaster und Michael Konrad; alle Konrad GmbH, Radolfzell

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