Passivtrenner Galvanische Trennung in Signalkreisen ohne zusätzliche Spannungsversorgung

Redakteur: Wolfgang Leppert

Mit dem neuen ACT20M bietet Weidmüller wahlweise einen ein- oder zweikanaligen Passivtrenner in sechs Millimeter Bauweise.

Passivtrenner gewährleisten - ohne zusätzliche Spannungsversorgung - die galvanische Trennung in Signalkreisen. Die Versorgung des Passivtrenners erfolgt hierbei entweder durch den Eingangs- (Input Loop Powered, ILP) oder Ausgangsmesskreis (Output Loop Powered, OLP). So lassen sich zwei Kanäle auf nur 6 mm Baubreite galvanisch trennen. Dies stellt die einfachste, platzsparendste und kostengünstigste Methode der Isolation zum Schutz der angeschlossenen Geräte dar und verbessert ebenso die Signalqualität. Für hohe Prozesssicherheit sorgen einerseits die galvanische Trennung von 2,5 kV (300 V Bemessungsspannung) und anderseits die hohe Messgenauigkeit bis zu 0,1 Prozent.

Die neue Produktreihe ACT20M mit Ex-Zulassung für Zone 2 gewährleistet in einem breiten Temperaturbereich von -25 bis 75°C eine hohe Prozesssicherheit. Die Grenzfrequenz des Passivtrenners beträgt 100 Hz; er ist gemäß Überspannungskategorie II klassifiziert. Beim ACT20M-CI-CO-ILP-S erfolgt die Spannungsversorgung über den Eingangs- und beim ACT20M-CI-CO-OLP-S über den Ausgangs-Stromkreis. Beide Versionen sind kompakt gebaut (114,3 mm x 6,1 mm x 112,5 mm L/B/H) und robust ausgelegt. Die internationalen Zulassungen (cULus, ATEX Zone 2, FM Div. 2, GL, DNV) und die zulässige Ausgangsbürde bis 600 Ohm zum Ansteuern von Lasten (Schaltverstärker) gestatten den weltweiten Einsatz.

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