Energieeffizienz Geringere Energiekosten senken die Betriebskosten

Autor / Redakteur: Michael Burghardt* / Reinhard Kluger

Es bieten sich nicht nur Chancen Energie einzusparen, es lauern auch Fallstricke, die den Erfolg eines Projekts schnell schmälern können: Bei Energiesparprojekten sollte der Anwender die Rahmenbedingungen der Anlage genau betrachten. Nur so kann er sich für effektive Maßnahmen entscheiden.

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Je besser die Regelstrategie des Umrichters, desto genauer ist seine Regelung und um so höher die Einsparungen. Eine reine U/f-Kennlinie führt - gerade im Teillastbetrieb - zu wesentlich schlechteren Ergebnissen als eine Vektorregelung.
Je besser die Regelstrategie des Umrichters, desto genauer ist seine Regelung und um so höher die Einsparungen. Eine reine U/f-Kennlinie führt - gerade im Teillastbetrieb - zu wesentlich schlechteren Ergebnissen als eine Vektorregelung.
(Danfoss)

Energiesparprojekte können – abhängig von Zielsetzung, Dauer und Renditebetrachtung – erheblichen Einfluss auf die Gesamtbilanz eines Unternehmens haben, und damit auch auf dessen Wirtschaftlichkeit. So können Energieeinsparungen im Bereich von 15 bis 25 Prozent durchaus einige hunderttausend Euro auf der Kostenseite ausmachen. Und auch in der Gewinn- und Verlustrechnung deutlich zu Buche schlagen. Dennoch: Immer wieder passiert es bei der Energieoptimierung von Antrieben, dass die durchgeführten Maßnahmen keinen durchschlagenden Erfolg bringen. Dies kann viele Ursachen haben, meist liegt es jedoch an einer fehlerhaften Analyse der Ausgangslage. Doch wo liegen typische Fehlerquellen?

So rechnet es sich

Generell sollte der Anwender das Last- und Arbeitsprofil des einzelnen Motors kennen. Wie lange läuft er im Teillastbetrieb? Macht eine Drehzahlreduzierung technisch Sinn? Bei Standardasynchronmotoren, die permanent unter Volllast betrieben werden würde ein Umrichter als zusätzliches Bauteil nur höhere Verluste erzeugen. Vorteilhafter ist es dann, einen Softstarter mit Bypass zu installieren. Sobald aber eine Reduzierung der Drehzahl für die Anwendung möglich ist, ist der Umrichter in der Regel die technisch bessere Wahl. Aber auch der Einsatz bei Volllast rechnet sich immer öfter, da viele hocheffiziente Motortechnologien wie PM- oder EC- Motoren die Geräte für den Betrieb brauchen.

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Zu große Geräte durch falsche Auslegung

Um die richtigen Maßnahmen zu identifizieren, benötigt der Anwender korrekte Anlagendaten. Dabei helfen Systeme, die im laufenden Betrieb ein Lastprofil für jeden Antrieb aufzeichnen. Doch wie lange muss eine Analyse laufen? Das hängt stark von der Anwendung ab. Bei Prozessen, die in einem bestimmten Rhythmus immer gleich ablaufen (sollen), kann der Anwender den Erfassungszeitraum auf wenige Zyklen beschränken und erhält trotzdem zuverlässige Daten. Anders bei Anwendungen, die situationsabhängig sind. Typische Beispiele dafür wären eine Gebäudeklimatisierung oder auch ein Abwasserpumpwerk, beides stark wetterabhängig.

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