Mondrover

Google und Audi starten Mission zum Mond

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Sprungbrett zum Mars

Eine weitere entscheidende Rolle in der «Mission to the Moon» spielt das Design des Rovers. Dieses muss den technischen Anforderungen des Trabanten Rechnung tragen. Die starke Strahlung und die grossen Temperaturschwankungen verlangten nach einem leistungsfähigen Thermomanagement. Als Material kamen hier hochfestes Aluminium und Magnesium zum Einsatz. Durch diesen Materialmix und das große Know-how Audis im 3D-Aluminiumdruck konnte das Gewicht des Rovers sehr tief gehalten werden. Ein wichtiger Schritt, denn für jedes gesparte Gramm können mehr Treibstoff oder weitere Teile für Experimente transportiert werden. Beispielsweise ein 3D-Drucker, um zu demonstrieren, dass eine Teileproduktion auf dem Mond funktionieren kann. Der Sinn dahinter klingt logisch: Der Mond dient als Sprungbrett zum Mars. Doch die Überwindung der Schwerkraft für einen Start auf der Erde benötigt zu viel Energie. Warum also nicht die Bauteile auf dem Erdtrabanten direkt herstellen und von dort aus starten? Zugegeben, diese Theorie blickt weit in die Zukunft, aber es wäre der logische nächste Schritt.

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Nur noch letzte Tests

Bis zum Start der Mission vergehen noch einige Monate. Diese will das Team nutzen für die letzten Vorbereitungen und Tests. Die Plätze an Bord einer Satellitenträgerrakete – es dürfen zwei baugleiche Rover zum Mond fliegen – sind bereits gebucht. Härtetests in der Audi-Sonnensimulationskammer bei einer Bodenhitze von 120 °C und einer Umgebungstemperatur von 20 °C waren auch erfolgreich. Bei Fahrtests auf Teneriffa, wo die Oberfläche dank des Lavagesteins ähnlich beschaffen ist wie die des Mondes, konnte sich der Rover ebenfalls bereits beweisen. Die größten Hindernisse scheinen überwunden und der Weg zum Mond geebnet, so dass es für das Team «Part-Time Scientists» und ihren Audi-Rover bald heißen wird: Ignition and lift-off!

Der Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesternportal SMM.

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