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Motek 2017

Greiferspezialist zeigt 24-V-Technologie für die Montageautomation

| Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der diesjährigen Automatisierungsmesse Motek zeigt Schunk sein Portfolio rund um die 24-V-Technologie, die das Unternehmen als Alternative zu Pneumatiknetzen und Netzen >400 V sieht.

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Mit seinem 24V-Baukasten will Schunk neue Maßstäbe in der Montageautomation setzen.
Mit seinem 24V-Baukasten will Schunk neue Maßstäbe in der Montageautomation setzen.
(Bild: Schunk)

Der Greiferspezialist Schunk stellt auf der diesjährigen Motek die 24-V-Technologie in den Mittelpunkt. Der Technische Geschäftsführer Markus Klaiber erklärt: „Die 24-V-Technologie wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Standard in der Montageautomation. Unser Ziel ist es, Anwendern, aber auch anderen Herstellern und Anlagenbauern die Vorteile der 24-V-Technologie zu veranschaulichen und damit wichtige Impulse für eine breit angelegte Mechatronisierung von Montagesystemen zu geben.“

Mit seinem 24V-Baukasten für die Montageautomation sieht sich das Unternehmen als Vorreiter für eine Technologie, die künftig neben Pneumatiknetzen und Netzen >400 V zu einer dritten starken Säule im Bereich der Montageautomation heranwachsen soll. Im Kern geht es dabei um die zentralen Themen der Montageautomation: Flexibilität, Produktivität und Effizienz, aber auch um eine Reduktion des Inbetriebnahmeaufwands und des Geräuschpegels. Die 24-V-Technologie soll diese Anforderungen erfüllen. Schunk bietet 24-V-Hardware in Form von ELP Linearmodulen, EGP Kleinteilegreifern, PGN-plus-E Universalgreifern und EGS Greif-Schwenkmodulen. Das Unternehmen bietet aber auch Unterstützung für Anwender und Anlagenplaner mit smartem Services an.

„Die 24-V-Technologie wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Standard in der Montageautomation“, ist sich Markus Klaiber, der Technische Geschäftsführer von Schunk, sicher.
„Die 24-V-Technologie wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Standard in der Montageautomation“, ist sich Markus Klaiber, der Technische Geschäftsführer von Schunk, sicher.
(Bild: Schunk)

Online-Konfigurator hilft beim Planen

So lässt sich der gesamte Engineering Prozess – von der Berechnung der Taktzeiten über die Auslegung der Komponenten bis zur Kollisionsberechnung – mithilfe digitaler Zwillinge virtuell abbilden und komplette Anlagen im dreidimensionalen Raum simulieren. Noch bevor die ersten Komponenten geliefert sind, können Anlagen im Vorfeld programmiert werden. Damit können laut Schunk rund 30 Prozent beim Engineering eingespart und die Projektlaufzeiten verkürzt werden.

Wer im ersten Schritt noch nicht so weit gehen will, kann den Online-Konfigurator des Unternehmens für die Montageautomation nutzen. Mit dem auf der E-Catalogsolutions-Technologie von Cadenas basierenden Tool können komplette Pick&Place-Aufbauten intuitiv konfiguriert werden. Statt also jede Komponente aufwändig einzeln zu laden und manuell zu einem Pick & Place-System zu kombinieren, kann das komplette Handling über einen Klick in allen gängigen CAD-Formaten (wahlweise 2D oder 3D) heruntergeladen werden. Mit wenig Konstruktions- und Montageaufwand lassen sich unterschiedliche Aufbauvarianten realisieren. Eine intelligente Kombinationslogik soll dabei sicherstellen, dass nur solche Konfigurationen umgesetzt werden können, die technisch und mechanisch möglich sind.

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