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Mittelspannungsumrichter Größere Spannungsvielfalt für Umrichter zur Motorsteuerung

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Für Anwender gibt es eine weitere Option zur Antriebsregelung von Kompressoren, Pumpen und Lüftern. Mit den Allen-Bradley PowerFlex 6000 Mittelspannungs-Frequenzumrichtern bietet Rockwell Automation eine erweiterte Regelung von variablen und konstanten Drehmomenten.

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Die Allen-Bradley PowerFlex 6000 Mittelspannungs-Frequenzumrichter bieten sensorlose Vektorsteuerung und neue Ausgangsspannungen.
Die Allen-Bradley PowerFlex 6000 Mittelspannungs-Frequenzumrichter bieten sensorlose Vektorsteuerung und neue Ausgangsspannungen.
(Bild: Rockwell Automation)

Die neueste Version verfügt über einen größeren Spannungsbereich (2,4 bis 11 kV) und eignet sich mit einem Anfahrmoment von 100 Prozent für sensorlose Vektorsteuerung. Hinzugekommen sind zwei neue Ausgangsspannungen: 6,9 kV für Nordamerika und 11 kV für EMEA und Australien.

Geeignet für der Schwerindustrie mit hohem Leistungsbedarf

Standardisierte Faceplates und der EtherNet/IP-Anschluss erleichtern die Bereitstellung, den Betrieb und die Instandhaltung der PowerFlex 6000-Umrichter. Die Umrichter sind laut Rockwell eine effiziente Lösung zur Anwendung in der Schwerindustrie mit hohem Leistungsbedarf.

Skalierbares Angebot an Mittelspannungsumrichtern

Durch den erweiterten Spannungsbereich eignen sich die Umrichter für Anwendungen mit Ausgangsspannungen von bis zu 11 kV und einem Motornennstrom von bis zu 680 A. Das luftgekühlte Design verfügt über eine Hauptlüftung nach EU-Verordnung 327 und ErP-Richtlinie 2009. Damit erfüllen Unternehmen in Europa und anderen IEC-konformen Märkten die entsprechenden Anforderungen und weisen einen geringeren Verbrauch im Vergleich zu flüssigkeitsgekühlten Antrieben auf. Mit den intern betriebenen Lüftern sollen sich für den Anwender auch der für die Steuerung erforderliche Energiebedarf minimieren. Die interne Stromversorgung der Lüfter erfolgt über eine Tertiärwicklung des Trenntransformators.

Power Cell-Überbrückung bei Stromausfall

Mit einer optionalen automatischen Power Cell-Überbrückung von bis zu 680 A kann der Betrieb auch bei Ausfall der Stromversorgung aufrecht erhalten werden, um ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung soll zudem die Zuverlässigkeit des Systems erhöhen und das Risiko möglicher Maschinenschäden reduzieren.

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