Swisslog Großaktionäre reichen Beschwerden für Übernahme ein

Redakteur: Sariana Kunze

Der Industrieroboterspezialist Kuka will den Schweizer Intralogistikanbieter Swisslog übernehmen. Elektrotechnik hatte bereits über diese Entwicklung Ende September berichtet. Nun wurden zwei Beschwerden von der Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) befürwortet. Auch Kuka gibt Neuigkeiten zur Übernahme bekannt.

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Peter Hettich ist Delegierter des Verwaltungsrats und CEO der Swisslog Holding.
Peter Hettich ist Delegierter des Verwaltungsrats und CEO der Swisslog Holding.
(Swisslog)

Kuka wil Swisslog übernehmen. Doch nun wurden zwei Beschwerden, laut der Schweizerischen Nachrichten, von Finma gutgeheißen. Laut der Berichterstattung aus Bern wehrten die Beschwerdeführer sich gegen eine Verfügung der Übernahmekommission (UEK). Die Übernahmekommission hatte das Kaufangebot von Kuka für Swisslog in einem im Oktober veröffentlichten Entscheid als rechtens beurteilt. Jedoch sollte im Angebotsprospekt ergänzt werden, dass die beiden größten Einzelaktionäre von Swisslog, die Grenzebach Maschinenbau und die Beteiligungsgesellschaft Swoctem, in gemeinsamer Absprache mit Kuka handeln. Die Aktionäre haben beide gegen diese Auflage der UEK Beschwerde erhoben.

Kuka veröffentlicht Zwischenergebnis

Kuka gibt zudem ein vorläufiges Zwischenergebnis ihres öffentlichen Kaufangebots für Swisslog bekannt. Bis zum Ende der Angebotsfrist am 17. November 201 wurden Kuka 201.418.770 Swisslog-Aktien angedient. Laut dem Roboter-Spezialisten entspricht dies einer Erfolgsquote von 80,47 Prozent. Darin sollen auch 100.629.149 Swisslog-Aktien enthalten sein, welche zusammen durch Grenzebach Maschinenbau und Swoctem angedient wurden.

Kuka gibt bekannt, dass das definitive Zwischenergebnis des Kaufangebots am 21. November 2014 veröffentlicht wird. Die Nachfrist zur nachträglichen Annahme des Angebots beginnt am 24. November 2014 und soll voraussichtlich bis zum 5. Dezember 2014 dauern.

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