Suchen

Pumpentechnik Großeinsatz am Wiener Hauptbahnhof

| Redakteur: Carina Schipper

Mehr als 1.100 Züge und 145.000 Fahrgäste passieren täglich den 2014 neu eröffneten Wiener Hauptbahnhof. Die Pumpentechnik für die Bahnhofshalle, das Einkaufszentrum und die Entwässerung der Gleisanlagen auf dem 109 ha großen Areal kommt von Wilo.

Firmen zum Thema

Der neue Wiener Hauptbahnhof ging am 10. Oktober 2014 in Betrieb.
Der neue Wiener Hauptbahnhof ging am 10. Oktober 2014 in Betrieb.
(Bild: Miroslav Volek, CC BY 2.0, flickr.com)

Die österreichische Niederlassung des Unternehmens verantwortet die Pumpentechnik für die Bahnhofshalle, das Einkaufszentrum und für die Entwässerung der Gleisanlagen. Herzstück der neuen europäischen Verkehrsdrehscheibe ist die Bahnhofshalle. Unter dem Gleisgeschoß schließen sich auf zwei Ebenen eine attraktive Shopping-Meile sowie eine große Tiefgarage an. „Ob Beheizung, Klima- und Kühlanwendungen oder Leistungen im Bereich Sanitär: beim Hauptbahnhof Wien kommt die komplette Produktpalette zum Einsatz“, erklärt Ing. Karl Mego von Wilo Österreich. „Maximale Zuverlässigkeit und eine extrem hohe Lebensdauer sorgen für einen energiesparenden, unkomplizierten Betrieb.“ Für die Warmwasserheizung, Klimaanwendungen, und Kühlkreisläufe z.B. verbauten die Planer drehzahlgeregelte Nassläufer-Hocheffizienzpumpen. Bei der Förderung von Heizungswasser, Kühl- und Kaltwasser in den Heizungs- und Kühlwasseranlagen hat sich die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) laut Hersteller für Trockenläufer- Energiesparpumpen in Inline-Bauweise der Serien Vero Line-IP-E und Crono Line-IL-E entschieden.

Bildergalerie

Im Bereich Kälte arbeiten zwei Normpumpen mit 75 kW Leistung in Verbindung mit einem Steuerschaltschrank mit Frequenzumformer. 21 Hebeanlagen der Typen Drain Lift, davon 18 Anlagen mit Feststoff-Trennsystemen der Baureihe EMU-port-FTS mit Schachtentwässerungs- Abwasser-Tauchmotorpumpen EMU FA 08 kommen in den Sanitäranlagen zum Einsatz. Ein Feststoff-Trennsystem teilt das Abwasser in Feststoffe und vorgereinigtes Abwasser. Die Feststoffe werden vor den Pumpen zurückgehalten und müssen nicht mehr durch die Pumpenhydraulik gefördert werden. Die Wartung ist im Vollbetrieb möglich. Vier Druckerhöhungsanlagen mit drehzahlgeregelten Hochdruckkreiselpumpen sorgen, verspricht Wilo, für eine intelligente Wasserversorgung. Drei Abwasser-Tauchmotorpumpen Drain TP 80E und entsprechende Sonder-Steuergeräte übernehmen die störungsfreie Entwässerung der Gleisanlagen. Um den Betrieb zu sichern, haben die ÖBB und der Pumpenhersteller Wartungsverträge für diverse Schalt- und 21 Hebeanlagen abgeschlossen.

Bild: Miroslav Volek, CC BY 2.0, flickr.com

(ID:43358838)