Fernwirken

GSM informiert über kritische Zustände in Anlagen und Maschinen

| Redakteur: Reinhard Kluger

Per GSM-Netz lassen sich Anlagen rund um die Uhr überwachen.
Per GSM-Netz lassen sich Anlagen rund um die Uhr überwachen. (Wireless-Netcontrol)

Die Fernüberwachung und Fernwartung von Anlagen über das GSM Funktelefonnetz ist eine sehr effektive Methode, Anlagen 24 Stunden am Tag zu überwachen und wichtige Funktionen fernzusteuern. Aus zahlreichen Modulen lassen sich die unterschiedlichsten Anwendungen konfigurieren.

Sachkundige Facharbeiter können nicht immer bei einer Anlage zugegen sein und doch muss es auch in diesen Zeiten möglich sein, wichtige Betriebsparameter abzufragen, notwendige Steuerbefehle für Aggregate ausführen zu lassen und in Notsituationen sofort eine Mitteilung an einen oder mehrere Techniker zu versenden. Diese Aufgabe löst das GO- Modul, wobei das System aus Zentralgerät und bis zu 12 Tochtermodulen eine sehr große Anzahl von Anwendungen abdecken kann.

Durch weitere GO- Module kann man in der Praxis eine bestehende Anlage jederzeit erweitern oder auf ganz neue Anwendungsfälle umrüsten. Die Meldungen der Anlage werden als SMS oder als IP- Datentelegramm versendet, wobei auch besondere Funktionen wie der Versand von Nachrichten an mehrere Personen oder das erneute Versenden bei ausbleibender Quittierung eingerichtet werden können.

Schaltvorgänge aus der Ferne veranlassen

Die GO Serie von ConiuGo aus Hohen Neuendorf bei Berlin gilt derzeit als eines der modernsten Gerätesysteme für die Fernwartung. Je nach Bedarf und den auf der Anlage verfügbaren Sensoren und Messwertgebern kann man das Fernwartungsgerät aus einem Zentralgerät (GO-Zentrale) und bis zu 12 Tochtermodulen mit verschiedenen Funktionen zusammenstellen.

Zentralgerät und Tochtermodule werden auf eine Hutschiene (sog. DIN-Rail) aufgesteckt und sind über eine Bus- Schiene elektrisch verbunden.

Folgende GO-Module sind verfügbar:

GO- Zentrale: Das Zentralmodul enthält die Stromversorgung für das Meldegerät mit allen Tochtermodulen für eine Versorgungsspannung von 9 bis 36 Volt DC sowie das Funkmodem.

GO- Digital IN und GO-Digital IN Invert und GO- Digital IN Optoentkoppelt: Signale, die über Schaltvorrichtungen mitgeteilt werden, erfasst das GO-Digital IN, das auch für das Öffnen von Schaltern oder das Melden von Signalspannungen verfügbar ist.

GO- Digital OUT und GO- Digital OUT 230 Volt: Zur Fernwartung gehört auch, dass man über das Funktelefonnetz aus der Ferne Schaltvorgänge ausführen kann. Diese Aufgabe übernehmen die GO Digital OUT- Schaltmodule.

GO- Analog IN 0 – 1 Volt und GO-Analog IN 0 – 20 mA: Neben Sensoren, die Schaltzustände melden, werden in der Anlagentechnik auch analoge Signale (Spannung oder Strom) verarbeitet. Solche Messwerte können an das GO Analog IN-Modul angeschlossen werden, zum Beispiel, um in der Fabrik eine Temperatur zu messen oder einen Druckmessfühler zu überwachen.

Alle Vorgänge direkt in die SQL-Datenbank übertragen

Die Kläranlage einer Kleinstadt verfügt über 12 Messwert- Aufnehmer für Temperatur, pH- Wert, Sauerstoffgehalt und elektrische Leitfähigkeit des Abwassers. Ferner sind 14 schaltende Sensoren vorhanden, die den Ausfall von Pumpen und den Füllstand von Überlaufbecken melden können. Neben den Messaufgaben sollen auch Fernschaltaufgaben ausgeführt werden. Dies für das Einschalten von Notpumpen, einer Sirene, einer Warnlampe und die Beleuchtung der Anlage in der Nacht.

Das GO-Meldegerät besteht aus einer GO-Zentrale, 2 GO Digital IN- Molulen, 2 GO Analog IN- Modulen und einem GO Digital OUT-Modul. An Stelle von SMS wird das IP- Datentelegramm verwendet, bei dem alle Vorgänge direkt in eine SQL-Datenbank übertragen werden. In der Datenbank sind auch die Schaltbefehle hinterlegt, die auf der Anlage ausgeführt werden müssen.

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