Rohwedder

Günther Holding übernimmt Vermögen der insolventen AG

02.07.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Die Vermögenswerte der auf Montagesysteme spezialisierten Rohwedder AG gehen an die Günther Holding in Hamburg Bild: Rohwedder
Die Vermögenswerte der auf Montagesysteme spezialisierten Rohwedder AG gehen an die Günther Holding in Hamburg Bild: Rohwedder

Die Günther Holding GmbH, Hamburg, will über ihre neugegründete Tochtergesellschaft AIM Assembly in Motion GmbH wesentliche Geschäftsbereiche der Rohwedder AG, Bermatingen, übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit dem Insolvenzverwalter der Rohwedder AG, Dr. Volker Grub, getroffen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Vertragsunterzeichnung sei für kommende Woche vorgesehen.

Bei den zu erwerbenden Geschäftsbereichen handelt es sich um das Kerngeschäft der sich seit Ende März 2010 in Insolvenz befindlichen Rohwedder AG mit den beiden Standorten in Bermatingen und Bruchsal, heißt es in der Mitteilung. Rohwedder stellt in Bermatingen unter anderem Maschinen für die Automobilzulieferindustrie zur Montage von Lenkungen und Getrieben her. In Bruchsal werden Montagemaschinen für Anwendungen im Bereich kleinerer Werkstücke entwickelt und produziert.

Zwei Rohwedder-Standorte werden fortgeführt

Der Standort in Bermatingen soll zukünftig als Rohwedder Macro Assembly GmbH firmieren und mit circa 100 Mitarbeitern fortgeführt werden. Das Geschäft in Bruchsal, das im Jahre 2004 von Siemens erworben wurde, soll zukünftig als Rohwedder Micro Assembly GmbH geführt werden und rund 60 Mitarbeiter beschäftigen. Beide Standorte sollen unter dem Dach der AIM mit der seit mehreren Jahren zur Günther Holding gehörenden Elwema Automotive GmbH zusammengeführt werden, wie das Unternehmen ankündigt.

Rohwedder und Elwema würden sich sehr gut ergänzen, begründet die Günther Holding den Kauf. Damit entstehe ein spezialisiertes Unternehmen der Reinigungs-, Prüf- und Montagetechnik. Für Kunden der Automobilindustrie würden insbesondere Systeme für die Werkstücke Motor, Getriebe und Lenkung angeboten. Darüber hinaus verfüge das Unternehmen über Montagesysteme für Medizintechnik, Konsumgüter und Elektronikindustrie. AIM beschäftigt 260 Mitarbeiter und plant für das erste volle Geschäftsjahr in 2011 Umsatzerlöse von circa 65 Mio. Euro, heißt es abschließend.

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