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Energiemanagement Gut vorbereitet in die Energieaudits

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Sparen will sie jeder, doch wo lässt sich in der Unternehmenspraxis tatsächlich bei Energiemaßnahmen der Effizienzhebel ansetzen? Berater wie Weidmüller helfen bei den gesetzlich vorgeschriebenen Energieaudits.

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Ein ganzes Maßnahmenbündel steckt in einem stimmigen Energiemanagement-Konzept. Weidmüller begleitet bis hin zur Zertifizierung.
Ein ganzes Maßnahmenbündel steckt in einem stimmigen Energiemanagement-Konzept. Weidmüller begleitet bis hin zur Zertifizierung.
(Bild: Weidmüller)

Energieaudits sind laut Gesetz über Energiedienstleistungen und weitere Energieeffzienzmaßnahmen (EDL-G) nun Vorschrift: Gemäß Artikel 8 Absatz 4 der EU-Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU (EED) sind Unternehmen, die kein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) sind, seit dem 5. Dezember 2015 verpflichtet, ein Energieaudit durchführen zu lassen – und zwar von qualifizierten oder akkreditierten Experten. Die Audits müssen betroffene Unternehmen gemäß den Anforderungen der DIN EN 16247-1 durchführen oder sie müssen alternativ den Nachweis erbringen, dass sie ein zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem eingeführt haben. Das wiederum steht in der IS0 50001 oder EMAS. Im Energieaudit gilt es, belegbare Daten zum Energieverbrauch, zu Lastprofilen und dem Energieverbrauchsprofil von Gebäuden oder Gebäudegruppen sowie von Betriebsabläufen in der Industrie und industriellen Anlagen vorzuweisen. Laut Gesetz ist das Audit nach dem Erstaudit alle vier Jahre zu erneuern. Mit der stichprobenhaften Überprüfung der Energieaudits ist in Deutschland das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beauftragt. Es kann gegebenenfalls Strafen verhängen.

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Betriebskosten senken und steuerlich profitieren

Betroffen sind Unternehmen, die über 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro haben. Die Weidmüller Interface GmbH & Co. KG unterstützt diese Unternehmen beim Energiemanagement und bietet ganzheitliche Lösungen. Dazu gehört die Senkung der Betriebskosten ebenso wie der Blick auf staatliche Förderoptionen und die Einhaltung aktueller Richtlinien bis zur Berücksichtigung von Steuervorteilen. So winkt etwa eine Steuerrückerstattung gemäß § 55 EnStG bzw. § 10 StromStG. Eine umweltgerechte Produktion steigert die Energieeffizienz, senkt den Energieverbrauch und reduziert CO2-Emissionen, zudem steigert sie das Image. Weidmüller will dabei nicht nur beraten, sondern setzt auf Wunsch Effizienzmaßnahmen nachhaltig um.

Die Energiemanagementlösungen der Berater aus Detmold bauen auf vier Schritten auf. Ziel ist es, den Betrieb einzelner Maschinen und Prozesse oder auch ganzer Anlagen und Produktionsbereiche auf eine optimale Energienutzung hin abzustimmen.

  • 1. 1. Im ersten Schritt erfolgt die Analyse der Ist-Situation: Gemeinsam mit dem Unternehmen definiert Weidmüller die zu erreichenden Ziele und bewertet die aktuelle Situation – sowohl unter technischen als auch kaufmännischen Gesichtspunkten.
  • 2. 2. Anschließend legen die Energiemanagement-Experten die Messtiefe fest, also bis auf welche Ebene die Energieverbräuche in der Produktion ermittelt werden sollen.
  • 3. 3. Drittens umfasst die Entwicklung eines Lösungskonzepts. Dabei definiert das Energiemanagementkonzept individuell für das Verbrauchsunternehmen Messstellen, Messtechnik, Schnittstellen und Software.
  • 4. 4. Beim vierten Schritt gilt es, die Energieoptimierungen umzusetzen.

Dank neuer erzielter Transparenz lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion direkt realisieren. Als Partner steht Weidmüller gleichfalls bei der langfristigen Weiterentwicklung zur Seite.

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Mit drei Energiemanagement-Säulen zum Erfolg

Um ein auf das Unternehmen zugeschnittene Energiemanagementsystem umzusetzen, fußt das Weidmüller Energiemanagementsystem auf drei Säulen: Hardwarekomponenten, Software inklusive Energiecontrolling und die Beratungsexpertise.

Die von Weidmüller entwickelten Hardwarekomponenten sammeln in Kombination mit der bereits bestehenden Hardware alle relevanten Daten und Informationen für die auf die Zukunft ausgerichtete Planung. Die Hardware soll sich einfach in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen und schafft die Basis zur energetischen Analyse und Bewertung einzelner Verbraucher. Die Software ermittelt Verbräuche und Kennzahlen für das Energiecontrolling und reicht dabei von der automatischen Dokumentation des Energieverbrauchs bis zur vergleichenden Analyse.

Dies bildet die Grundlage für alle Maßnahmen zur Energieeinsparung und damit zu einem nachhaltigen Energiemanagement. Anhand der Fakten erarbeiten die Weidmüller-Experten gemeinsam mit dem Unternehmen ein Maßnahmenbündel und kooperieren bei seiner Umsetzung. Weidmüller führt Energieaudits gemäß DIN EN 16247-1 durch oder begleitet Unternehmen bis zur Zertifizierung ihres Energiemanagementsystems gemäß ISO 50001. Damit wären die neuen Vorschriften erfüllt.

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