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Bosch Rexroth

„Hacken“ für das IoT und Industrie 4.0

| Redakteur: Sariana Kunze

Explorativer Ansatz, große Fortschritte: Auf der Hack Challenge „Connected Manufacturing“ entwickelten rund 50 Programmierer unterstützt durch Bosch Rexroth neue Anwendungen und Geschäftsmodelle.

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Die Hack Challenge „Connected Manufacturing“ bildete einen von vier Hackathons, die auf der in Berlin veranstalteten Bosch ConnectedExperience angeboten wurde, um konkrete Anwendungen und Geschäftsmodelle für das Internet der Dinge (IoT) zu entwickeln.
Die Hack Challenge „Connected Manufacturing“ bildete einen von vier Hackathons, die auf der in Berlin veranstalteten Bosch ConnectedExperience angeboten wurde, um konkrete Anwendungen und Geschäftsmodelle für das Internet der Dinge (IoT) zu entwickeln.
(Bild: Bosch Rexroth AG )

In 48 Stunden eine konkrete Anwendung für das Internet der Dinge (IoT) oder Industrie 4.0 entwickeln und umsetzen – dieses Kunststück gelang den rund 50 Teilnehmern der Hack Challenge „Connected Manufacturing“, die am 8./9. März anlässlich der Bosch ConnectedExperience (#BCX16) im Berliner Café Moskau stattfand. Die Ausstattung für die Vernetzung von Automation, moderner IT und Cloud-basierter Datenanalysen lieferte Bosch Rexroth in Gestalt eines Demokoffers.

In verschiedene Projektgruppen aufgeteilt, nutzten die Teilnehmer des Hackathons neben intelligenter Steuerungs- und Antriebstechnik verschiedene Softwarelösungen des Engineering-Frameworks Open Core Engineering von Rexroth. Als „Universalübersetzer“ spielte der WebConnector eine zentrale Rolle zur Integration von Smart Devices und Web-Technologien, etwa zur Zustandsüberwachung.

So zeigte das Projekt „Cloud2PLC“, wie sich Cloud-Dienste direkt auf dem Steuerungssystem IndraMotion MLC ausführen lassen, um Datenanalysen an Orten ohne Internet-Zugang direkt in eine Fertigungslinie zu integrieren und zu visualisieren. Der WebConnector ermöglicht dabei den Datenaustausch zwischen Cloud-Diensten, dem Antriebssystem von Bosch Rexroth und einem XDK-Sensorknoten von Bosch und lässt sich bei Bedarf auch in die Cloud skalieren. Die Definition der Verbindungen erfolgte auf einfache Weise über das visuelle Programmiertool Node RED.

Im Bereich Model-based Engineering entwickelte das Projekt „Smart Pendulum“ ein von Bosch Rexroth mitgebrachtes Demobeispiel weiter. Die Aufgabe: ein Smartphone, das anhand dessen Lageinformationen auf dem Linearschlitten des Demokoffers balanciert wird, kontrolliert gemäß der Bewegung einer Smartwatch nach rechts oder links zu verfahren. Möglich wird das durch einen erweiterten Fuzzy-Logic-Ansatz, den man nutzt um Unsicherheiten in mathematischen Modellen zu berücksichtigen und mit zwei überlagerten Regelkreisen.

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