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Jahresbilanz Harting meldet höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das Geschäftsjahr 2016/17 lief noch besser als erwartet: Harting meldet einen Umsatzwachstum von 14,7 Prozent auf 672 Mio. Euro, der größte Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Ausruhen will sich Harting deswegen keinesfalls: Für das nächste Jahr ist die Digitalisierung das Topthema.

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Der Vorstand der Harting Technologiegruppe mit neuen Produkten (v.l.): Dr. Michael Pütz, Andreas Conrad, Dr. Frank Brode, Margrit Harting, Philip Harting, Maresa Harting-Hertz und Dietmar Harting.
Der Vorstand der Harting Technologiegruppe mit neuen Produkten (v.l.): Dr. Michael Pütz, Andreas Conrad, Dr. Frank Brode, Margrit Harting, Philip Harting, Maresa Harting-Hertz und Dietmar Harting.
(Bild: Harting)

Die Harting Technologiegruppe hat im Geschäftsjahr 2016/17, das am 30. September endete, ihren Umsatz kräftig gesteigert, wie das Unternehmen jetzt mitteilt. Mit einem Plus von 14,7 Prozent erzielte das weltweit tätige Familienunternehmen einen Umsatz von 672 Mio. Euro (Vorjahr: 586 Mio. Euro) und damit den höchsten Wert in der 72-jährigen Unternehmensgeschichte. Die Zunahme übertraf damit laut Harting die Prognose des Vorstands vom Dezember 2016.

„Das ist eine sehr erfreuliche geschäftliche Entwicklung“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Philip Harting. „Wir sind auf einem guten Weg in Richtung Weltunternehmen. Unser Erfolg beruht auf unserem globalen Unternehmensnetzwerk aus Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Für die Kunden gehören unsere Produkte, Konnektivitätslösungen und Dienstleistungen zu den weltweit besten in der Branche.“

Raum Asien/Pazifik und Americas mit stärkstem Umsatzplus

Umsatztreiber waren insbesondere die Marktsegmente Verkehrstechnik, Maschinenbau, Automation und Robotik. Zum positiven Ergebnis des Konzerns trugen alle Regionen bei, in denen das Unternehmen tätig ist. In Europa (ohne Deutschland) und dem Nahen Osten (EMEA) nahm der Umsatz um rund 12 Prozent auf 225 Mio. Euro zu. Das stärkste Plus gab es jedoch in Asien/Pazifik sowie in der Region Americas mit je 22 Prozent. In Asien/Pazifik sprang der Umsatz auf nunmehr 158 Mio. Euro, in der Region Americas auf 73 Mio. Euro.

Auch in Deutschland hat sich das Geschäft deutlich positiv entwickelt. „Besonders freue ich mich, dass wir auf unserem Heimatmarkt Boden gutgemacht haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Im Inland verzeichnete die Technologiegruppe eine Umsatzsteigerung von knapp 11 Prozent auf 216 Mio. Euro (Vorjahr 195 Mio. Euro). Gut zwei Drittel des Gesamtumsatzes erzielt die Technologiegruppe bereits im Ausland.

Weitere Investitionen im Ausland

Die Technologiegruppe setzt ihre internationale Wachstumsstrategie fort und baut ihr globales Produktionsnetzwerk weiter aus, mit neuen Werken in Chennai (Indien) und Agnita (Rumänien). Dazu kam die große Erweiterung in Sibiu. In Sibiu und Agnita werden u.a. Komponenten für die Ladeinfrastruktur von Elektromobilen gefertigt.

Im neuen Werk in Silao in Mexiko fertigt Harting umspritzte Kabel und Kabelbäume. Nach erfolgreicher „Ramp-up-Phase“ soll das Personal in den nächsten drei Jahren von aktuell 35 Mitarbeitern ebenfalls deutlich aufgestockt werden. Außerdem verspricht sich Harting weitere Impulse, da Mexiko das Partnerland der diesjährigen Hannover Messe ist.

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