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IoT-Infrastruktur Heliot übernimmt komplettes 0G-Netz von Sigfox Germany

Redakteur: Katharina Juschkat

Heliot, der exklusive Vertreiber des Sigfox-0G-Netzes in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein, übernimmt Sigfox Germany und damit das gesamte zugehörige 0G-Netz. Möglich macht das ein Investor, der bei Heliot einsteigt. Damit besitzt Heliot das größte 0G-Netz Europas.

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Heliot gehört jetzt das größte 0G-Netz Europas. Das Schweizer Unternehmen will den Ausbau in Europa beschleunigen.
Heliot gehört jetzt das größte 0G-Netz Europas. Das Schweizer Unternehmen will den Ausbau in Europa beschleunigen.
(Bild: ©NicoElNino - stock.adobe.com)

Der Investor Cube Infrastructure steigt bei dem Schweizer Unternehmen Heliot ein, das bisher das Sigfox-0G-Netz exklusiv in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein vertreibt. Das Investment ermöglicht es Heliot wiederum, Sigfox Germany und das dazugehörige 0G-Netz von Sigfox zu übernehmen. Das junge Schweizer Unternehmen besitzt damit zusammen mit seinem Investor das größte 0G-Netz Europas.

Cube ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der sich auf den europäischen Infrastrukturbereich konzentriert. Mit dem Investment in das 0G-Netz will Cube das Wachstum der IoT-Infrastruktur vorantreiben. Heliot hielt bereits vor dem Deal die exklusiven Vertreiberrechte am Sigfox-0G-Netz in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein. Jetzt will das Schweizer Unternehmen den Ausbau des IoT-Netzwerks in Europa beschleunigen.

Was das 0G-Netz ist und was es kann

Die 0G-Technologie ist eine günstige Alternative zum 5G-Mobilfunkstandard und basiert auf der Technologie von Sigfox. Das Netz nutzt eine Niedrigfrequenz-Funktechnologie für das Internet der Dinge, die Nachrichten über große Entfernungen strahlungsarm, günstig und batterieschonend transportiert. In der breiten Masse ist 0G eher unbekannt – dennoch setzen bereits große Unternehmen wie DHL oder Airbus auf die IoT-Technologie.

Das 0G-Netz ist eine günstige Möglichkeit, Objekte des Alltags in Digitalisierungsprozesse von Unternehmen, Organisationen, aber auch von Haushalten, einzubinden. IoT-fähige Geräte senden dafür 12-Byte-Nachrichten über das 0G-Netz und können Informationen über den Zustand oder die Position vermitteln. Dafür ist kein teurer 3G-, 4G- oder 5G-Mobilfunk notwendig.

Anwendungsmöglichkeiten können ganz verschiedener Art sein: So können Paletten aller Art, Fässer, Rollkäfige, Einkaufswagen, Feuermelder, Wasserzähler, Wetterstationen und sogar Bienenstöcke und Briefkästen über mehrere Jahre hinweg mit einer Batterieladung sparsam und effizient Daten an ihre Nutzer senden.

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