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electronica 2016 Heute schon wissen, was morgen kommt

| Redakteur: Johann Wiesböck

Die ganze Welt der Elektronik versammelt sich in München. Anlass ist die electronica vom 8. bis 11. November. Mehr als 2.700 Aussteller zeigen an vier Tagen Technologien und Lösungen für die digitale Welt von Morgen. Eines der Highlights in diesem Jahr ist die Embedded Platforms Conference.

Angela Marten: Die Projektleiterin der electronica freut sich auf eine fulminante electronica mit vielen Embedded-Highlights
Angela Marten: Die Projektleiterin der electronica freut sich auf eine fulminante electronica mit vielen Embedded-Highlights
(Bild: Messe München)

Als feste Branchengröße ist die electronica seit mehr als 50 Jahren der globale Treffpunkt für die Elektronikindustrie. Ob Start-up, mittelständisches Unternehmen oder Weltkonzern – auf Planet e zeigt die Branche schon heute die Technologien, die uns zukünftig begleiten werden.

Die Trends fest im Blick stellt die electronica 2016 die Themen Automotive, Embedded Systeme, LED, Wearables in Healthcare und Medizinelektronik sowie begleitend Cyber-Sicherheit und Internet of Things in den Mittelpunkt. Gezeigt wird die ganze Bandbreite der Elektronik von Halbleitern und Sensorik über Passive Bauelemente bis hin zu Leiterplatten und Systemkomponenten. Neben 13 Hallen voller Innovationen erwartet die Besucher wie gewohnt ein umfassendes Konferenz- und Rahmenprogramm.

electronica wächst um eine weitere Halle

Die Nachfrage bei den Ausstellern ist in diesem Jahr enorm. Deshalb findet die electronica mit einer zusätzlichen Halle statt und belegt nun 13 Hallen des Münchner Messegeländes. In Folge dessen gibt es eine neue Hallenaufteilung: Die Bereiche Leiterplatten, andere unbestückte Schaltungsträger sowie EMS belegen nun zwei komplette Hallen, B4 und C4.

Die Halle C4 schließt unmittelbar an den Eingang Nord an, Besucher finden so schnell ihren Weg zu den Produktneuheiten und Innovationen. Die Stromversorgung ist der Schwerpunkt der Hallen A2 und A3. Elektromechanik/Systemperipherie zieht in die Hallen B2 und B3.

Ergänzendes zum Thema
Drei Fragen an Angela Marten zur Embedded Platforms Conference 2016

Embedded ist einer der wichtigsten Schwerpunkte der electronica. Neben dem Ausstellungsbereich und dem Embedded-Forum ist die Embedded Platforms Conference das Highlight in diesem Bereich. Als Ideenpool für Hardware- und Softwareentwickler, Systemdesigner, Produktmanager, Entwicklungsleiter und viele mehr hat sich die Konferenz in den letzten Jahren fest etabliert.

Auf der electronica 2016 findet sie am 9. und 10. November parallel zur Messe im Pressezentrum Ost statt. Elektronikpraxis hat bei der electronica-Projektleiterin Angela Marten (AM) nachgefragt, was die Besucher in diesem Jahr dort erwartet.

Frau Marten, 2016 findet die Embedded Platforms Conference zum dritten Mal im Rahmen der electronica statt. Welche Neuerungen gibt es gegenüber den Vorjahren?

AM: Zum einen haben wir die Anzahl der Tracks verdoppelt. Nun stehen an den beiden Konferenztagen vier Tracks auf dem Programm. Am ersten zu IoT & Security und Microcontrollers & Peripherals, am zweiten zu Power&Sensor sowie Embedded Communication. Neu zum Embedded-Ausstellungsbereich hinzugekommen ist das Embedded Platforms Village. Auf einer Gemeinschaftsfläche können die Aussteller ihr Know-how zeigen und darüber hinaus ihr Wissen auf der Embedded Platforms Conference mit der Community teilen. Für eine schnellere Registrierung haben wir zudem unser Ticket-System stark vereinfacht. Mit nur wenigen Klicks erhalten die Teilnehmer damit ihr Konferenzticket.

Die Themen IoT und Sicherheit sind in aller Munde und sicherlich auch Thema der Konferenz?

AM: Unter dem Motto „Vernetzte Welten – Aber sicher!“ zieht sich das Thema wie ein roter Faden durch die gesamte electronica – und ist auch Schwerpunkt der Embedded Platforms Conference. Zahlreiche Vorträge finden sich dazu im Programm, wie ‘The Layers of Security for IoT Applications’ oder ‘Driving the Future with Connected Cars’.

Welche weiteren aktuellen Themen stehen darüber hinaus auf dem Programm?

AM: In der Konferenz dreht sich alles um Hardware-Plattformen und Hardware-Komponenten für Embedded-Systeme sowie um Software und Tools für Embedded-Entwicklung und Optimierung sowie Standards und gesetzliche Regelungen für Embedded-Systeme. Darüber hinaus werden Trends und Megatrends diskutiert, die spezielle Entwicklungen der Embedded-Welt (an)treiben und verändern.

Der neue Start-up-Bereich der Weltleitmesse

Kontakte zu möglichen Kapitalgebern, Unterstützung beim Vertrieb oder rechtliche Beratung: Start-ups, die aus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen machen wollen, stehen vor vielen Herausforderungen. Die neue Start-up Plattform electronica Fast Forward gibt Gründern umfangreiche Starthilfe.

Zahlreiche kluge Köpfe und angehende Unternehmer haben sich angemeldet, um ihre innovativen Ideen auf der electronica zu präsentieren. Darunter das Start-up eCozy aus München. Hier dreht sich alles um das Thema Energieeffizienz bei Heizungen im privaten Gebrauch. Das Besondere an dem intelligenten Thermostat, den das Start-up entwickelt hat: Er lernt den Lebensstil der Hausbesitzer kennen, schafft mithilfe eines Algorithmus die idealen Heizungsbedingungen und spart dabei bis zu 30 Prozent Energie.

Neben der Ausstellung geben Experten, erfahrene Berater und Investoren im eigenem Forum wertvolle Tipps zur Unternehmensgründung. Das Highlight für die jungen Unternehmer: Alle haben die Chance, den Fast Forward Award zu gewinnen. Dieser wird am 11. November im electronica Fast Forward Forum verliehen.

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