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Motion Control Software High-End Motion-Control-System mit Simulation

| Redakteur: Rebecca Näther

Siemens hat die neue Software-Version 5.1 für das High-End Motion-Control-System Simotion mit der Simulation des Anwenderprogramms ausgestattet. Mit der im Engineering integrierten Simulation Simosim testet der Anwender jetzt in einer virtuellen Testumgebung – ohne angeschlossene Hardware – seine Software.

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(Bild: Siemens)

So sollen sich bereits frühzeitig in der Entwicklungsphase Programmteile optimieren und spätere Inbetriebnahmezeiten verkürzen lassen. Zudem wurde in der Software-Version die objektorientierte Programmierung (OOP) zwecks höherer Flexibilität in der Softwareerstellung funktional erweitert. Die hoch modulare Software vereinfacht somit die Realisierung von Motion-Control-Applikationen im Vorfeld der Maschineninbetriebnahme – zugunsten einer kurzen Time-to-Market.

Simulation als Bestandteil einer durchgängig digitalen Prozesskette

Mit Simosim für die Simulation im Engineering lassen sich Online-Zugriffe und Testfunktionen wie mit einem real angeschlossenen Controller ausführen. Zusätzlich zu den Debug-Möglichkeiten wie Status Programm, Haltepunkte oder Traces und einschließlich der vollständigen Web- und OPC-UA-Server-Funktionalität können auch Achsen simuliert werden. Dies soll den Produktionsstart beschleunigen, da das spätere zeitaufwändige Fehlersuchen und Programmanpassungen an der realen Maschine reduziert wird. Zudem ist die Simulation ein wichtiges Glied in der durchgängig digitalen Prozesskette von der Projektierung bis zu cloudbasierten Services.

OOP-Elemente zur Software-Strukturierung

In der Version hat das Unternehmen zusätzliche OOP-Elemente zur flexiblen, bibliotheksfähigen Software-Strukturierung modularer Maschinenkonzepte eingebracht: Unterstützt werden etwa Mechanismen zur direkten Anbindung von Peripheriekomponenten im Programmcode oder zur Gruppierung funktional zusammengehöriger Software-Elemente in Bibliotheken.

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