Automation Day 2011

High Performance Engineering im Fokus

28.09.2011 | Redakteur: Reinhard Kluger

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Der 20. Automation Day am 17. Oktober 2011 in Nürnberg diskutiert das Thema „High Performance Engineering“. Schlummern im Enegineering doch noch genügend Reserven, die man in der Automatisierung ausschöpfen will. Veranstalter ist der ASQF e.V., die Gesamtleitung liegt bei Michael Sperber. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Cyber Physical Systems - ein Enabler für High-Performance Engineering?“, so der Einführungsvortrag von Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser, TU München. Die Optimierung der Engineering-Vorgänge in allen Disziplinen des Maschinen-und Anlagenbaus ist seit langem angestrebt. Bieten neue Geschäftsprozesse, Beschreibungsmittel und Methoden, die häufig unter dem Stichwort Cyber Physical Systems zusammengefasst werden, hierzu die notwendige Unterstützung? Oder was wird darüber hinaus benötigt?

Siegfried Schülein, Baumüller, informiert zum Thema: „Innovative Automatisierungslösungen durch effizienten Einsatz integrativer Technologien“.Dieser Vortrag geht auf die aktuelle Verschmelzung von Technologien und die daraus resultierenden Anforderungen an ein innovatives und effizientes Automatisierungs-System ein.

Verteilte Applikationen leichter im Griff

Von besonderem Interesse ist das Referat: „IEC61499 – Die neue IEC61131?“ Prof. Valeriy Vyatkin, University of Auckland, und Christopher Schemm, infoteam, zeigen auf, was heutige Tools nach IEC61499 leisten, was morgen der Stand der Technik sein wird, und wie sich verteilte Applikationen damit leichter als mit IEC61131 entwickeln lassen.

Den „Anforderungsprozess in einem Restrukturierungsprojekt bei GE Jenbacher“, beschreibt Mathias Denk, GE Jenbacher. Anhand eines Beispiels betrachtet er die abteilungsübergreifende Spezifikation der Anforderungen sowie deren Absicherung und Kommunikation mit Zulieferern.

Engineering-Aspekte bei der Auswahl von Automatisierungsplattformen erläutert Felix Rhöse, ITQ. Sein Vortag zeigt auf, welche Anforderungen/Kriterien eine moderne Entwicklungsumgebung erfüllen sollte, um nachhaltig Engineeringkosten zu senken.

Mehr Freiraum im Engineering

Die „Agile Softwareentwicklung in der Automatisierung“, beschreibt Philipp Salzgeber, Bachmann. Doch, was versteht man unter agiler Softwareentwicklung? Und so beleuchtet er die besonderen Herausforderungen, die es bei der Anwendung von agilen Methoden in der Automatisierungstechnik gibt.

„Automatisierung in der Softwarequalitätssicherung - mehr Freiraum im Engineering für neue Produkte“. Bruno Fellhauer, Schunk, beschreibt die automatisierte Testdurchführung des Schunk-Antriebsreglers, der als Basis für alle automatisierungstechnischen Schunk-Produkte dient. Neben der technischen Realisierung wird auch die Integration in den Entwicklungsprozess vorgestellt.

Technik soll Spaß machen

„Testautomatisierung für „Drive-Based Automation“, Raphael Dunker, SEW EURODRIVE, informiert über den Weg vom einfachen Antrieb bis zur ausgereiften Automatisierungslösung, und welche Herausforderungen sich daraus für Entwicklung und Test der Software-Komponenten auf den unterschiedlichen Systemebenen ergeben?

Dem allgemeinen Ingenieurmangel Paroli bieten, will Dr. Rainer Stetter mit seiner Stiftung „Technik macht Spaß!“ Aber wie vermittelt man das? Sein Schlußvortrag stellt die neu gegründete Stiftung „Technik macht Spaß!“ und deren Aktivitäten in der Nachwuchsförderung in Schulen und Universitäten vor.

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