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Wärmebildkamera Hoch aufgelöste Wärmebilder für Fabrikautomatiserung

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Mit den beiden Modellen U5856A und U5857A erweitert Meilhaus den Temperaturmessbereich der Wärmebildkameras der U5850-Serie auf –20 °C bis +650 °C bzw. -20 °C bis +1200 °C. In Deutschland erfolgt der Vertrieb der TrueIR-Wärmebildkameras von Keysight durch Meilhaus Electronic.

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(Meilhaus )

Der thermische Bildsensor TrueIR benutzt eine spezielle Auflösungstechnik mit mehreren Bildrahmen und Algorithmen, die als „Fine Resolution“ bezeichnet wird. Sie steigert die Auflösung eines thermischen Bildverarbeitungssystems um das Vierfache und liefert ein um das 1,5-fach verbesserte momentane Sehfeld (iFOV).

Wärmebildkameras mit Empfindlichkeitsbereichen bis zu 1200 °C

Das Modell U5856A arbeitet mit zwei thermischen Empfindlichkeitsbereichen von –20 °C bis +120 °C (Abweichung: 0,07 °C bei 30 °C) und +23 °C bis +650 °C (Messfehler: 0,5 °C bei 30 °C). Das Modell U5857A hat drei Empfindlichkeitsbereiche von –20 °C bis +120 °C mit einer Ungenauigkeit von 0,07 °C bei 30 °C, 0 °C bis +350 °C mit 0,1 °C Messungenauigkeit bei 30 °C und +250 °C bis hinauf zu 1200 °C, wobei der maximale Ungenauigkeit hier 0,5 °C bei 250 °C beträgt. Die Messungenauigkeit liegt bei allen drei Modellen, gemessen bei 40 °C Umgebungstemperatur, bei +/- 2 °C oder +/- 2%, je nachdem, welcher Wert größer ist.

Zoom enthüllt feinere Details des Messobjekts

Die Wärmebildkameras der U5850-Serie erzeugt Wärmebilder mit einer effektiven Auflösung von 320 x 240 Pixel aus einem Bildsensor mit nur 160 x 120 Bildpunkten. Durch das vierfache digitale Zoom ist es möglich, im Sucher feinere Details des Messobjekts darzustellen, wobei die Kamera auch noch Funktionen enthält, die ein einfaches Überwachen von Temperaturtrends ermöglichen.

Temperaturverläufe überwachen

Durch die Überwachung von Temperaturverläufen können Qualitätsüberprüfungen durchgeführt werden, z.B. bei der Überwachung von Prozessparametern in der industriellen Fabrikautomatisierung.

Mit dem Zoom lassen sich auch Wärmebilder von weit entfernten Messobjekten vergrößern, so dass man Anomalien schnell auffindet oder feinere Details enthüllen kann. Im Nahbereich bis zu 10 cm lassen sich ebenfalls feinere Details darstellen, insbesondere bei der Temperaturmessung an kleinen Messobjekten, die nahe beieinander liegen. Für die Auswertung und Analyse der Messergebnisse stehen umfangreiche Messwerkzeuge zur Verfügung.

Das Gehäuse ist ergonomisch gestaltet, mit der Bedienung über die konfigurierbaren Druckknöpfe können Einstellungen oder Funktionen sehr einfach aufgerufen oder geändert werden können. Außerdem haben die Kameras eine ausgewogene Gewichtsverteilung, so dass sie aufrecht abgestellt werden kann und stehen bleibt. Mit einem geringen Gewicht und dem speziellen Griffstück lassen sich Temperaturen selbst über längere Zeiträume weitgehend ermüdungsfrei durchführen.

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