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Photoelektrische Sensoren Hochleistungssensoren für Spezialanwendungen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Mit den neuen photoelektrischen Hochleistungsspezialsensoren der Serie E75/E76 stellt Eaton erstmals auch Sensoren mit vor Ort einstellbarer Hintergrundausblendung und deutlich erweiterten Erfassungsspektren vor.

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(Eaton)

Schlüssel hierzu ist die IntelliView-Technologie: Sie ermöglicht eine Vielzahl neuer Erfassungstechniken zur Farb-, Kontrast- und Lumineszenzerfassung für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen auf größere Distanzen erhöhte Präzision unter erschwerten Bedingungen gefragt ist.

Der photoelektrische Sensor erkennt Objekte präzise auf eine Entfernung von bis zu 190 cm und blendet dabei beispielsweise Kistenflanken oder -böden aus. Der Sensor lässt sich einfach installieren. Somit können Anwender das Gerät schnell in Betrieb nehmen und am Einsatzort eigenständig an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

Laser-Abstandssensoren mit erhöhter Erfassungstiefe

Die speziell für diese Serie entwickelten Laser-Abstandssensoren mit erhöhter Erfassungstiefe senden ein Signal von 0 - 10 V aus, das sich innerhalb des Wirkungsbereichs proportional zum Abstand zwischen der Sichtfläche des Sensors und dem Ziel verändert. Der darin integrierte Klasse-II-Laser erkennt Objekte in einem Bereich zwischen 0,3 und 4 m. Die Sensoren verfügen neben den Analogausgängen zusätzlich über zwei PNP-Ausgänge, die so programmiert werden können, dass sie bei vorgegebenen Abständen durchschalten.

Unterteilt in Farb-, Kontrast- und Lumineszenzsensoren

Eatons optische Sensoren der Serie E75/E76 unterteilen sich in Farb-, Kontrast- und Lumineszenzsensoren. Die Farbsensoren bieten einen neuen Algorithmus „Farbwert plus Lichtstärke“. Dieser erwirkt eine höhere Empfindlichkeit für Farbtonänderungen und verbessert die Unterscheidung von Grautönen. Dieser Modus wird für die Erkennung unterschiedlicher Farben auf der gleichen Materialart bei einem Zielerkennungsrahmen von 5 - 45 mm Abstand zur Sichtfläche des Sensors empfohlen.

Drei Farbtöne sind als Standard programmierbar. Mit einem 8-poligen M12 Microstecker ist auch eine analoge Signalweitergabe gewährleistet. Wahlweise gibt es darüber hinaus eine Ausführung mit seriellem Anschluss (RS 485) für dezentrale Kommunikation. Die Kontrastsensoren eignen sich zur Erkennung von Grauwerten (z.B. Positioniermarken) oder unterschiedlich gefärbten Objekten sowie zur Erfassung von Zielen im Abstand von bis zu 10 mm von der Sichtfläche des Sensors. Aufgrund komplementärer Ausgänge können sie sowohl bei Licht als auch bei Dunkelheit zuverlässig durchschalten. Der standardmäßig integrierte 4-polige M12-Microstecker erhöht die Integrationsfähigkeit in bestehende Anlagen.

Objekte mit reflektierenden Oberflächen oder leuchtende Ziele lassen sich mithilfe des Lumineszenzsensors in einem Abstand von 8 bis 20 mm zur Sichtfläche erfassen. Auch dieser eignet sich sowohl für helle als auch dunkle Lichtverhältnisse.

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