GTI-control & tarakos

Höhere Verfügbarkeit komplexer Anlagen mit 3D-Prozessvisualisierung

26.11.2008 | Redakteur: Wolfgang Leppert

Partnerschaft besiegelt: Die 3D-Komponente von tarakos ergänzt die Visualisierungslösung von GTI-control
Partnerschaft besiegelt: Die 3D-Komponente von tarakos ergänzt die Visualisierungslösung von GTI-control

Die GTI-control mbH in Marktheidenfeld, Spezialist für Prozessvisualisierung von Maschinen und Anlagen, erweitert ihre Lösung PROCON-WIN um eine optionale 3D-Komponente. Dabei setzt GTI-control auf die Virtual Reality-Kompetenz der tarakos GmbH in Magdeburg. Im Rahmen einer Partnerschaft soll die 3D-Komponente von tarakos bei größeren, komplexeren Materialfluss- und Logistikanlagen eine schnellere Lokalisierung von Störungsfällen ermöglichen.

Bereits seit 20 Jahren bietet GTI-control mit PROCON-WIN eine leistungsfähige Visualisierungslösung für den mittelständischen Maschinen- und Anlagenbau, die durchgängig von preiswerten CE-Panels bis zu redundanten Client-Server-Systemen angewandt wird. Ein offenes Kommunikationskonzept gewährleistet die Kompatibilität zu allen marktgängigen Steuerungssystemen und ermöglicht einen Austausch mit beliebigen Datenbanken. Die Lösung bietet einen breiten Funktionsumfang und eine hohe Skalierbarkeit von einfachen bis zu sehr komplexen Anwendungen.

In Kooperation mit tarakos erweitert GTI-control ab sofort das PROCON-WIN-Portfolio um eine optionale 3D-Komponente. Mit der Einbindung der Virtual Reality-Technologie von tarakos in die Online-Prozessvisualisierung lassen sich komplette Anlagen virtuell realitätsnah darstellen. Die Projektierung mit der Software taraVRcontrol erfolgt leicht und kostengünstig. Die tarakos-Lösung verwendet bestehende 3D-Daten im Standardformat VRML2, die aus 3D-CAD-Systemen oder Virtual-Reality-Tools importiert werden. Mit einem integrierten 3D-Editor lassen sich diese intuitiv bearbeiten und anpassen. Zusätzlich können Elemente wie Lichtschranken, Schalter oder Anzeigen aus mitgelieferten Objektbibliotheken einer Szene hinzugefügt werden. Die Einbindung in PROCON-WIN wird per automatisch generierter XML-Datei beschrieben. Spezielle Programmierkenntnisse sind deshalb nicht notwendig. Der 3D-Inhalt wird als ActiveX-Komponente vorbereitet, welche später in der Laufzeitumgebung von PROCON-WIN selbstständig berücksichtigt wird.

Auch Nicht-Experten können Störungen schneller erkennen

Durch die dreidimensionale Online-Prozessvisualisierung erhöht sich der Informationsgehalt deutlich und die Aufsicht über die Anlage wird wesentlich vereinfacht. Prozesssituationen lassen sich auch von technischen Laien genauer erfassen und Störungsstellen können schneller lokalisiert werden. Spürbaren Mehrwert bringt die neue PROCON-WIN-Komponente besonders Betreibern von großen und sehr komplexen Materialflusssystemen, bei denen sich die Überwachung wegen der erhöhten Unübersichtlichkeit schwierig gestaltet. „Durch die 3D-Funktionalitäten von tarakos gewinnen die Anwender neue Möglichkeiten, auf die Prozesse einzuwirken. Störzustände lassen sich leichter beheben, die Stillstandszeiten werden reduziert. Dies erhöht die gesamte Anlagenverfügbarkeit“, kommentiert Achim Schreck, Geschäftsführer der GTI-control mbH. Die Lösung wird auf der SPS/IPC/Drives bei tarakos (Halle 7A, Stand 530) und GTI-control (Halle 7, Stand 140) präsentiert.

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