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Robotik Igus Humanoid gewinnt ersten Robo Cup Design Award

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Design, Herstellung und Instandhaltung war für die Jury im chinesischen Hefei wichtig. Damit überzeugte der fußballspielende Humanoid von Igus – und gewann zum ersten Mal den „Robo Cup Design Award“ im Rahmen des Robo Cup 2015.

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Mit dem Erfolg beim Robo Cup Design Award knüpft die gemeinsame Zusammenarbeit an den Sieg des Weltmeistertitels im Robo Cup-Fußball im Jahre 2012 an.
Mit dem Erfolg beim Robo Cup Design Award knüpft die gemeinsame Zusammenarbeit an den Sieg des Weltmeistertitels im Robo Cup-Fußball im Jahre 2012 an.
(Bild: Universität Bonn)

Das Team Nim Bro der Universität Bonn konnte in Kooperation mit dem Motion Plastics-Spezialisten Igus den Sieg des ersten Robo Cup Design Award feiern. Gemeinsam haben die beiden Partner einen fußballspielenden Humanoiden entwickelt, der im Falle eines Sturzes durch die abriebfesten Außenelemente geschützt ist. Außerdem ist es ihm in diesem Fall selbstständig möglich, wieder aufzustehen. In diesem Wettbewerb konnte man sich unter anderem in der Rubrik der problemlosen Interaktion zwischen Mensch und Roboter durchsetzen. Mit diesem Erfolg knüpft die gemeinsame Zusammenarbeit an den Sieg des Weltmeistertitels im Robo Cup-Fußball im Jahre 2012 an.

Ende Juli 2015 veranstaltete der Roboterentwickler Flower Robotics im chinesischen Hefei zum ersten Mal den „RoboCup Design Award“ im Rahmen des RoboCup 2015. Ziel war es, das Bewusstsein und die Denkweise der Ingenieure mit Blick auf die Gestaltung von Humanoiden zu schärfen. Jedoch sollte dabei weniger das Design an sich, als eher die Einfachheit des Systems im Gebrauch und im Reparaturfall sowie die Vermittlung der Identität bewertet werden.

In diesen Eigenschaften konnte der Igus Humanoid überzeugen. Hierbei wurden die Außenform und die tragenden Teile des Roboters im Laser-Sinter-Verfahren hergestellt. Dass sich sowohl das Design als auch die Herstellung und Instandhaltung des Roboters für eine mögliche Massenproduktion eignen würden, überzeugte die Jury, so Tutsuya Matsui, CEO von Flower Robotics.

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