Energiepreispanik

Importierte Energie kostet Deutschland nun ein Vermögen

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Erdgaspreisexplosion treibt Stromkosten in die Höhe

Die hohen Preissteigerungen für Erdgas führen aufgrund der Abhängigkeit der Stromerzeuger, die das Gas brauchen, zwangsläufig auch zu höheren Strompreisen. Die Erzeugerpreise für Strom lagen über alle Abnehmergruppen hinweg im Februar 2022 deshalb um 66,5 Prozent über dem Niveau vom Februar 2021. Dabei wirkten sich die Preissteigerungen auch hier unterschiedlich auf die einzelnen Abnehmergruppen aus. Während die dort tätigen Weiterverteiler 117,6 Prozent mehr bezahlen mussten als ein Jahr zuvor, stiegen die Preise für industrielle Abnehmer um 66,2 Prozent und für gewerbliche Anlage um 13,3 Prozent. Die Privathaushalte mussten mit einem Stromkostenanstieg von rund 13 Prozent zurecht kommen.

Auch beim Strompreis sieht es deshalb nicht erfreulicher aus...
Auch beim Strompreis sieht es deshalb nicht erfreulicher aus...
(Bild: Destatis / Statistisches Bundesamt)

Preise für Erdöl et cetera belasten die privaten Haushalte

Die Preise für Erdöl und Mineralölprodukte unterliegen im Zeitverlauf größeren Schwankungen, so Destatis. Importiertes Erdöl kostete im Februar 2022 um 70,3 Prozent mehr als im Februar davor. Dennoch waren die Preise noch nicht so hoch wie zu ihrem bisherigen Höchststand im Frühjahr 2012, betont das Bundesamt. Auf der inländischen Erzeugerebene wurden die aus Erdöl hergestellten Mineralölerzeugnisse mit Blick auf Februar 2021 mit um 34,5 Prozent höheren Preisen verkauft. Sie erreichten damit aber einen Höchststand. Der Verbraucher zahlte im Februar diesen Jahres für leichtes Heizöl 52,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, für Dieselkraftstoff 29,4 Prozent mehr und für Benzin 24,2 Prozent.

Auch Erdöl und Erzeugnisse daraus, werden immer teurer...
Auch Erdöl und Erzeugnisse daraus, werden immer teurer...
(Bild: Destatis / Statistisches Bundesamt)

Aber auch für Erdöl und Mineralölprodukte waren die Preise zu Beginn der Pandemie 2020 nachfragebedingt sehr stark gefallen, stiegen aber mit der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung bis zum Jahresende fast wieder auf Vorkrisenniveau. Der Preisauftrieb setzte sich im Verlauf des Jahres 2021 weiter fort, so dass im Februar 2022 für viele Mineralölprodukte neue Höchststände zu verzeichnen waren, wie man erfährt.

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