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Fachkräftemangel In Deutschland steigen Gehälter für Hochqualifizierte

| Redakteur: Sariana Kunze

Der Kampf um Fachkräfte hat sich intensiviert. Durch die steigende Nachfrage nach qualifizierte Arbeitskräften hat sich der Lohndruck in Deutschland erhöht. Industrie 4.0 treibt diese Entwicklung weiter an.

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Jetzt geht es um das Geld: Fachkräftemangel lässt Gehälter steigen.
Jetzt geht es um das Geld: Fachkräftemangel lässt Gehälter steigen.
(Pixabay.com, CC0 Public Domain )

Globaler Mangel an Fachkräften sorgt für hohen Lohndruck in Deutschland. Dies geht aus dem aktuellen Hays Global Skills Index 2015 hervor, für den das Marktforschungsunternehmen Oxford Economics im Auftrag des Personaldienstleisters Hays die Arbeitsmärkte in 31 Ländern analysiert hat. Besonders deutlich wird der Arbeitskräftemangel auf Märkten, die im letzten Jahr stark gewachsen sind, etwa in den USA und Großbritannien. In Deutschland ist vor allem der Lohndruck in den hoch qualifizierten Bereichen wie IT, Engineering und Finanzwesen ein zentrales Thema. Dies trug wesentlich zu dem kritischen Indexwert von 6,4 bei. Die steigende Zahl der offenen Stellen zeigt, dass der Bedarf an Fachkräften hoch bleibt.

Industrie 4.0 braucht Fachkräfte

Wegen dem globalen Fachkräftemangel geht aus dem aktuellen Hays Global Skills Index 2015 ein gestiegener Lohndruck hervor.
Wegen dem globalen Fachkräftemangel geht aus dem aktuellen Hays Global Skills Index 2015 ein gestiegener Lohndruck hervor.
(Hays )

„In Deutschland haben vor allem die mit der digitalen Transformation verbundenen Entwicklungen wie Industrie 4.0, Big Data und Data Security einen hohen Bedarf an Fachkräften, der nicht gedeckt werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass der stark regulierte Arbeitsmarkt die Flexibilität von Unternehmen spürbar einschränkt“, führt Klaus Breitschopf, CEO von Hays, aus. Insgesamt verweisen die dem Report zugrunde liegenden länderübergreifenden Daten auf eine weiterhin große Beschäftigungslücke zwischen der Anzahl der derzeit beschäftigten Arbeitskräfte und der hypothetischen Anzahl an Mitarbeitern, die heute unter den vor der Finanzkrise herrschenden Bedingungen beschäftigt wären. Der negative Saldo beträgt immer noch über 11 Mio. Arbeitnehmer. Gerade in hoch spezialisierten Branchen mit enormem Bedarf an qualifizierten Spezialisten wirkt sich der Mangel an Fachkräften negativ auf die Produktivität aus, so der Hays Global Skills Index. Viele Arbeitnehmer sind für ihre derzeitigen Stellen oft über- oder unterqualifiziert.

Der Hays Global Skills Index vergibt jährlich für jedes Land Noten von 0 bis 10, um den jeweiligen Arbeitsmarkt zu bewerten. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren, z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

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