Regulierungsprojekt Indien zieht geplantes Gesetz für Maschinensicherheit zurück

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Die neuen Regelungen für den indischen Markt haben für Unsicherheiten in der Branche gesorgt. Nun wird das Gesetz zurückgezogen.

Indien zieht neue Vorschriften zur Maschinensicherheit zurück. (Bild:  © iStock.com/gorodenkoff, Pilz GmbH & Co. KG)
Indien zieht neue Vorschriften zur Maschinensicherheit zurück.
(Bild: © iStock.com/gorodenkoff, Pilz GmbH & Co. KG)

Indien hat die geplante Machinery and Electrical Equipment Safety (Omnibus Technical Regulation) Order vollständig zurückgezogen und damit einen neuen gesetzlichen Rahmen zur Maschinensicherheit vorerst gestoppt. Laut einer Mitteilung wurden mit dem Widerruf der zugrunde liegenden Notifikation sämtliche vorgesehenen Sicherheits- und Zulassungspflichten für Hersteller und Importeure mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Die Entscheidung des Ministry of Heavy Industries ist am 14. Januar 2026 im „Gazette of India, Extraordinary“ veröffentlicht worden und stützt sich auf Abschnitt 16 des Bureau of Indian Standards Act von 2016. Branchenvertreter hatten das Vorhaben zuletzt kritisch begleitet, da zahlreiche Umsetzungsfragen offen geblieben waren und unklare Fristen für zusätzliche Verunsicherung sorgten. Mit dem Rückzug verschafft die Regierung der Industrie kurzfristig Planungssicherheit und entschärft ein Regulierungsprojekt, das erhebliche Auswirkungen auf Maschinenbauer und Zulieferer gehabt hätte.

Ursprünglich sollte die „Machinery and Electrical Equipment Safety (Omnibus Technical Regulation) Order, 2024“ am 1. September 2026 in Kraft treten. Dann sollten nur noch Maschinen mit einer gültigen Zertifizierung des Bureau of Indian Standards (BIS) nach Indien exportiert werden können. Für den Export sollte zudem ein autorisierter Vertreter mit Sitz in Indien vorgeschrieben werden, der sich gegenüber den Behörden verantwortlich zeichnet und die Zertifizierungsunterlagen verwaltet.

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