Indizierfahrten von Dampflokomotiven
Bevor die eigentlichen Mess- bzw. Indizierfahrten stattfinden, müssen zunächst die Sensoren montiert und die mechanische Steuerung vermessen werden. Um den Kreuzkopfweg und den Schieberweg
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der Dampfmaschinensteuerung auf.
Bevor die eigentlichen Mess- bzw. Indizierfahrten stattfinden, müssen zunächst die Sensoren montiert und die mechanische Steuerung vermessen werden. Um den Kreuzkopfweg und den Schieberweg zu messen, kommen die äußerst robusten und kompakten Wegseil-Positionssensoren WS10 aus dem Hause ASM in Moosinning zum Einsatz. Die Positionssensoren trotzen bei jeder Indizierfahrt rauesten Umgebungsbedingungen, sind jedem Wetter ausgesetzt und liefern trotzdem problemlos und zuverlässig genaueste Messdaten. Nachdem die Sensoren montiert und die mechanische Steuerung überprüft worden ist, können die Indizierfahrten Aufschluss über die Dampfverteilung im Inneren des
Dampfzylinders geben.
Im Anschluss ist ein typisches Indizierdiagramm mit der vorderen und hinteren Druckkurve des doppelt wirkenden Dampfzylinders bei einer Radumdrehung dargestellt. Dabei verlaufen beide Druckkurven zur Kolbenmittellage fast vollkommen symmetrisch. Des Weiteren schneiden sich diese auf der Mittelachse, wodurch man näherungsweise sagen kann, dass die Schieberlage im Inneren des Dampfzylinders, welche die Dampfverteilung steuert richtig eingestellt ist und die mechanische Steuerung keine nennenswerten Fehler aufweist (siehe Diagramm im Kasten).
Nachdem jetzt im Dampflokbetrieb die moderne Messtechnik zum Einsatz kommt, ist es möglich, die Wartung dieser alten Arbeitsmaschinen erheblich zu vereinfachen und zu optimieren. Dies trägt auch dazu bei, dass diese Wunderwerke der Technik auch in Zukunft auf deutschen Schienensträngen in voller Aktion bewundert werden können.
ASM Automation Sensorik Messtechnik
Tel. +49(0)8123 9860
Nicole Manz, ASM Automation Sensorik Messtechnik GmbH; Jürgen Sima, Bayerisches Eisenbahnmuseum
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